Trump: Waffenruhe vorbei - USA zu Iran-Gesprächen bereit

Nach jüngster Eskalation:Trump: Waffenruhe vorbei - USA zu Iran-Gesprächen bereit

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US-Präsident Trump hat das Ende der Waffenruhe mit Iran bekräftigt. Die USA hätten aber einer Weiterführung von Gesprächen - auf Bitten Teherans - zugestimmt, erklärte Trump.

US-Präsident Donald Trump spricht am 08.07.2026, nach der Landung auf dem Stützpunkt der US-Luftwaffe RAF Mildenhall in Suffolk, Ostengland, während des Fluges an Bord der Air Force One mit Reportern.

Die Waffenruhe mit Iran sei vorbei, betont Donald Trump. Gleichzeitig wolle Washington Gespräche mit Teheran fortführen.

Quelle: AP

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sollen die Verhandlungen mit Iran trotz der jüngsten gegenseitigen Angriffe fortgesetzt werden. Die USA hätten der Bitte Teherans um neue Gespräche zugestimmt, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Die Vereinigten Staaten hätten Iran aber unmissverständlich klargemacht, dass die Waffenruhe "vorbei" sei, fügte er in Großbuchstaben hinzu.

Trump bekräftigt: Waffenruhe im Iran-Krieg vorbei

Bereits auf dem Nato-Gipfel in dieser Woche hatte Trump erklärt, die Waffenruhe sei aus seiner Sicht beendet. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump in Ankara.

David Sauer | ZDF-Reporter in Washington

"Donald Trumps Glaubwürdigkeit leidet weiter, er hatte Iran vor Wochen schon militärisch für besiegt erklärt", sagt ZDF-Korrespondent David Sauer zu den neuen Angriffen im Irankrieg.

10.07.2026 | 2:33 min

Trump war dort zunächst gefragt worden, ob die Waffenruhe beendet sei - und beim zweiten Nachhaken der Reporterin, ob die Waffenruhe und das Rahmenabkommen mit dem Iran nun Geschichte seien.

Trump antwortete darauf: "Ich denke, es ist vorbei. Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Sie sind Abschaum." Er halte es für reine Zeitverschwendung, sich mit Vertretern des Irans abzugeben. "Das sind Lügner", schimpfte Trump.

Wieder gegenseitige Angriffe

Seither ist die Situation im Nahen Osten erneut eskaliert. Das US-Militär hatte als Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormus mehrfach Ziele in Iran bombardiert. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft.

Iran reagierte seinerseits mit Angriffen. Dabei gerieten auch Kuwait, Bahrain und Jordanien, die wichtige US-Militärbasen beherbergen, wieder unter Beschuss.

08.07.2026, Türkei, Ankara: US-Präsident Donald Trump trifft sich am Rande des NATO-Gipfels mit dem ukrainischen Präsidenten.

Das US-Militär hat in der Nacht erneut Ziele in Iran angegriffen. Als Gegenreaktion griff Teheran US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait an.

09.07.2026 | 0:25 min

Eine Delegation aus Katar traf nach einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim unterdessen in Iran ein. Damit wolle Katar seine Vermittlerrolle in dem Konflikt stärken, hieß es. Das Emirat hatte Iran am Dienstag den Angriff auf einen Flüssiggastanker in der Straße von Hormus vorgeworfen, bei dem auch zwei weitere Schiffe getroffen wurden

Washington und Teheran hatten sich in den Bemühungen für ein Kriegsende Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Dieses sollte der Ausgangspunkt sein für vertiefte Verhandlungen - die Gespräche gerieten jedoch schon vor den jüngsten Angriffen ins Stocken.

Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete zuletzt das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 10.07.2026 ab 05:30 Uhr.

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