25 Prozent:Trump: Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran
US-Präsident Trump droht wegen der Lage in Iran mit Strafzöllen: Länder, die mit Teheran handeln, sollen 25 Prozent Zoll auf Geschäfte mit den USA zahlen.
Trump drohte der Führung in Teheran zuletzt wiederholt mit einem Eingreifen der USA.
Quelle: AFPFür alle Länder, die Geschäfte mit Iran machen, sollen künftig US-Zölle von 25 Prozent gelten. Das kündigte Präsident Donald Trump auf der Online-Plattform Truth Social an. In dem kurzen Beitrag mit drei Sätzen wurde zunächst nicht klar, was genau die Formulierung "Geschäfte mit dem Iran machen" umfasst.
Zu den wichtigsten Handelspartnern der Islamischen Republik, die von den USA und der EU mit weitreichenden Sanktionen belegt ist, gehören unter anderem Indien, China und die Türkei.
Das US-Militär sei natürlich in der Lage, an beliebigen Orten auf der Welt einzugreifen und es habe ein enges Netz an Militärbasen auch um den Iran herum, sagt ZDF-Reporter David Sauer.
12.01.2026 | 5:10 minChina-Zölle könnten Handelskonflikt verstärken
Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident zu solchen "indirekten" Zöllen greift. Trump hatte im Ukraine-Krieg bereits Zölle von bis zu 50 Prozent auf Waren aus Indien im Zusammenhang mit Käufen russischen Erdöls durch das Land verhängt.
Zusätzliche Zölle gegen China könnten unterdessen den Handelskonflikt zwischen Peking und Washington nach relativer Ruhe wieder aufbauschen.
Welche Auswirkungen hat Trumps Politik auf die Wirtschaft und den Handel? Eine Analyse zu Zöllen, Energiepolitik, den Auswirkungen auf das US-Wachstum, deutsche Exporte und die globalen Märkte.
12.01.2026 | 4:20 minLandesweite Proteste in Iran
Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Die durch eine Wirtschaftskrise ausgelösten Proteste haben inzwischen eine landesweite Dimension angenommen.
In Städten kam es zu heftigen Ausschreitungen und schweren Unruhen.
Die heftigsten Proteste seit Jahren erschüttern den Iran: Das Regime geht brutal vor, hunderte Tote werden gemeldet – Informationen sind schwer überprüfbar.
12.01.2026 | 1:43 minDer Sicherheitsapparat reagiert mit brutaler Härte. Hunderte Demonstranten sind nach Angaben von Aktivisten bereits getötet worden. Es sind die schwersten Proteste im Iran seit Jahren.
Trump hatte den Demonstranten öffentlich den Rücken gestärkt und die iranische Regierung vor Repressionen gewarnt. Am Wochenende sagte er vor Journalisten, dass die Regierung in Teheran verhandeln wolle.
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