Trump hebt Strafzölle gegen Indien auf: Verzicht auf Russland-Öl?

Nach Importstopp russischen Öls:Trump hebt Strafzölle gegen Indien auf

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Nach dem Handelsabkommen mit Indien ist Trump überzeugt, dass das Land kein russisches Öl mehr importieren wird. Der US-Präsident hebt daher die verhängten Strafzölle auf.

Bunte Handelscontainer stapeln sich im Hafen von Baltimore.

Trump hebt die Strafzölle für den Handel mit indischen Unternehmen auf. (Symbolbild)

Quelle: action press

Wenige Tage nach dem Abschluss eines Handelsabkommens mit Indien hat US-Präsident Donald Trump die von ihm verhängten Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen das Land wieder aufgehoben. In dem am Freitag (Ortszeit) von Trump unterzeichneten Dekret heißt es, Indien habe "sich verpflichtet, den direkten oder indirekten Import von Öl aus Russland einzustellen".

Die im August eingeführten Strafzölle sollen demnach ab diesem Samstag nicht mehr erhoben werden. Von der indischen Regierung gibt es bislang allerdings keine offizielle Bestätigung für den Importstopp aus Russland. Der Kreml erklärte dazu, er habe keine Angaben in dieser Hinsicht von Indien erhalten. Noch im Dezember hatten Kremlchef Putin und Modi nach einem Treffen verkündet, ihre Handelsbeziehungen auszubauen.

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Trump hatte die Strafzölle gegen russische Handelspartner eingeführt, um die Erlöse aus dem Ölgeschäft zu reduzieren, mit denen Kremlchef Wladimir Putin seinen Krieg gegen die Ukraine finanziert.

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In einer separaten Erklärung machte das Weiße Haus weitere Angaben zu dem US-indischen Abkommen. Demnach werden auch die Zölle auf bestimmte Flugzeuge und Flugzeugteile abgeschafft. Zudem beabsichtige Indien, in den kommenden fünf Jahren Energieträger, Flugzeuge und Flugzeugteile, Edelmetalle, Technologieprodukte und Kokskohle im Wert von 500 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 423 Milliarden Euro) aus den USA zu kaufen.

In diesem Zuge verkündete Trump auch die Senkung anderer, sogenannter reziproker Zölle gegen Indien von 25 auf 18 Prozent. So bezeichnet Trump Zölle, die angebliche Ungleichgewichte und Benachteiligungen für die USA im internationalen Handel ausgleichen sollen.

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Der indische Premierminister Narendra Modi bestätigte das Abkommen und pries den "persönlichen Einsatz" von Trump für die Stärkung der bilateralen Beziehungen. Die Einigung spiegele "die wachsende Tiefe, das Vertrauen und die Dynamik" zwischen beiden Ländern wider und sei eine "großartige Neuigkeit für Indien und die USA", erklärte er am Samstag im Onlinedienst X.

X-Post von Narendra Modi

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Das Abkommen werde Indien "einen Markt im Wert von 30 Billionen Dollar" (25,4 Billionen Euro) eröffnen, erklärte der indische Handelsminister Piyush Goyal. Zugleich schütze die Vereinbarung sensible Agrar- und Milchprodukte Indiens, darunter Mais, Weizen, Reis, Soja, Geflügel und Milch.

Dieses Rahmenwerk wird widerstandsfähige und vertrauenswürdige Lieferketten stärken und zum globalen Wachstum beitragen.

Narendra Modi, Indiens Premierminister

Zudem eröffne es neue Möglichkeiten für indische Landwirte, Unternehmer und Fischer.

Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete das heute journal am 02.02.2026 ab 21:45 Uhr.

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