Trump bestätigt Täuschung: Heimlicher Flugzeugwechsel in Ankara

Berichte über Manöver mit Catering-Wagen:Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel wegen Bedrohung

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US-Präsident Trump hat ein Täuschungsmanöver bestätigt. Berichten zufolge war er in Ankara in die Air Force One gestiegen und gleich heimlich mit einem Catering-Wagen umgestiegen.

Eine Ansicht der Air Force One, nachdem Präsident Donald Trump am 11. August 2026 auf der Joint Base Andrews in Maryland nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug vor Reportern gesprochen hatte.

US-Präsident Trump hat bestätigt, dass er im Juni, beim Nato-Gipfel in der Türkei, heimlich das Flugzeug gewechselt hat. Der Geheimdienst hätte ihm dies aufgrund von Sicherheitsbedenken geraten.

12.08.2026 | 0:24 min

US-Präsident Donald Trump hat Berichte bestätigt, dass er kurz vor dem Abflug vom Nato-Gipfel in Ankara auf dem Flughafen der türkischen Hauptstadt heimlich die Maschine wechselte. "Sie wollten, dass ich einen anderen Flug nehme, ein anderes Flugzeug", sagte Trump - offensichtlich mit Blick auf seine Personenschützer.

Sie wollten es so, also habe ich es gemacht. Ich tue, was sie sagen.

Donald Trump, US-Präsident

Trump fügte in einem kurzen Gespräch mit Journalisten hinzu: "Ich nehme an, es gab eine Bedrohung. Ich habe nicht wirklich viel dazu gefragt." Berichten zufolge soll es eine Bedrohung vonseiten Irans gegeben haben.

Cateringwagen parken auf dem Rollfeld der Air Force One, bevor US-Präsident Donald Trump nach dem NATO-Gipfel vom internationalen Flughafen Ankara in der Türkei abreist.

Donald Trump hat nach dem Nato-Gipfel in der Türkei heimlich das Flugzeug gewechselt.

11.08.2026 | 0:20 min

Wie im Kino: Inkognito-Umstieg in den Catering-Container

Der 80-jährige Präsident war in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine eingestiegen, dann aber laut "Washington Post" unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container gestiegen. Der Wagen habe ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug gebracht, mit dem er nach Großbritannien geflogen sei.

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Trump erklärt die Straße von Hormus nach einer Minenräumung für befahrbar. Gleichzeitig verlangt er von Iran Entschädigungen für Opfer und Schäden des Konflikts.

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Auch die "New York Times" berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten über das Täuschungsmanöver nach dem Nato-Gipfel im Juli. Solche Catering-Lastwagen werden auf Flughäfen eigentlich zum Verladen von Mahlzeiten für die Passagiere genutzt.

Die Angaben zum genauen Ablauf des heimlichen Flugzeug-Wechsels bestätigte Trump nicht explizit. Stattdessen versuchte der Präsident offenbar, die Geschichte herunterzuspielen. Er sei "nicht überrascht" gewesen und habe sich "keine Sorgen" gemacht, sagte er vor den Journalisten.

Ich bin Ziel vieler Bedrohungen, von denen Sie nichts wissen.

Donald Trump, US-Präsident

In London Umstieg in den Jet aus Katar

Nach der Landung der Regierungsmaschine in Großbritannien sei der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der Trump von Katar geschenkt worden war, gewechselt, hieß es in den Berichten weiter. Auch der Präsident selbst sei dort in die Maschine umgestiegen.

Die Öffentlichkeit habe den Eindruck bekommen sollen, dass Trump die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe, berichtete die "Washington Post". In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus.

Die „Gerald R. Ford“-Trägerschlaggruppe der US-Marine, bestehend aus dem Flaggschiff USS Gerald R. Ford (CVN 78) (links), der USS Winston S. Churchill (DDG 81) (vorne) und der USS Mahan (DDG 72) (hinten), die USS Bainbridge (DDG 96).

Die Rekordsumme von 275 Milliarden Dollar wird für die neuen US-Kriegsschiffe der "Trump"-Klasse laut der Kongressbehörde CBO veranschlagt. Sie wären die teuersten in der US-Geschichte.

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Nur sehr kleiner Kreis informiert

Der Zeitung zufolge sollen selbst einige Mitarbeiter des Weißen Hauses, die ebenfalls in der Türkei in den Regierungsjet gestiegen waren, nicht gewusst haben, dass Trump gar nicht an Bord war. Auch eine Journalistengruppe, die den Präsidenten regelmäßig auf seinen Reisen begleitet, war an Bord der Maschine. Laut dem Bericht sollen sie nicht über die mögliche iranische Bedrohung in Kenntnis gesetzt worden sein.

Die "Washington Post" beruft sich in ihrem Bericht auf eingesehene Dokumente sowie auf Angaben eines mit dem Manöver vertrauten US-Beamten und einer weiteren Person, der Einzelheiten zu der Präsidentenreise bekannt sein sollen. Kommunikationsdirektor Steven Cheung hatte öffentlich lediglich darauf verwiesen, dass es - wie Trump kürzlich gesagt habe - viele Feinde Amerikas gebe, die es auf ihn abgesehen hätten. Man setze "jedes uns zur Verfügung stehende Mittel" ein, um diesen Bedrohungen zu begegnen.

Mutmaßungen über Umrüstung des neuen Jets

Der Abflug Trumps aus der Türkei war bereits zuvor in den Schlagzeilen gewesen. Er war mit dem neuen Regierungsflieger in die Türkei gereist. Dann wurde bekannt, dass der Präsident für die Rückreise die ältere Regierungsmaschine nutzen würde. Medienberichte legten nahe, dass das umstrittene Geschenk Katars bei einer beschleunigten Umrüstung durch das US-Militär nicht alle Sicherheitsvorkehrungen entsprechend der älteren Maschine erhalten hatte. Nach der Reise kündigte Trump eine Nachrüstung der neuen Maschine an, ohne dabei ins Detail zu gehen.

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Die "New York Times" hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Demnach ging es dabei um Sicherheitsbedenken.

Als Air Force One wird normalerweise immer das Flugzeug bezeichnet, in dem sich der US-Präsident befindet. Die kleinere Militärmaschine, mit der Trump die Türkei verließ, nutzte dem Bericht zufolge aber ein anderes Funkrufzeichen, um das Täuschmanöver perfekt zu machen.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema hat ZDFheute Xpress am 12.08.2026 ab 9:00 Uhr in dem Beitrag "Trump hat heimlich Flugzeug gewechselt" berichtet.

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