Trump: Moskau und Kiew wollen Angriffe auf Energie stoppen

Ukraine-Krieg:Trump: Moskau und Kiew stoppen Angriffe auf Energieanlagen

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Russland und die Ukraine wollen laut US-Präsident Trump auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten. Von den beiden Kriegsparteien lag zunächst keine Bestätigung vor.

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat sich zum Ukraine-Krieg auf seiner Plattform Truth Social geäußert.

Quelle: Peter Morrison/AP

Die Ukraine und Russland wollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump keine Energieanlagen im jeweils anderen Land mehr angreifen.

Trump schrieb am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social:

Die Ukraine hat zugestimmt, keine russischen Energieziele mehr anzugreifen. Russland hat zugestimmt, ebenso zu handeln!

Donald Trump

Eine Bestätigung aus Kiew und Moskau für die Angaben lag zunächst nicht vor.

Bei einem Brand im Logistikzentrum des russischen E-Commerce-Unternehmens Wildberries

In Russland belasten vor den Wahlen am 20. September die Treibstoffkrise sowie Angriffe auf Logistikzentren den Alltag. Sie bedrohen die Existenz von Landwirten und Kleinunternehmern.

09.09.2026 | 8:38 min

Gegenseitige Angriffe auf Energieinfrastruktur

Die Ukraine hatte in den vergangenen Monaten schwere Angriffe gegen die russische Erdöl-Industrie geflogen und damit zeitweise für Engpässe auf dem Treibstoffmarkt in Russland gesorgt.

Moskau antwortete mit gezielten Angriffen auf Anlagen in der Ukraine und nahm auch einzelne Tankstellen ins Visier. Auch auf dem Schwarzen Meer griffen die Kriegsgegner jeweils Ziele der anderen Seite an.

Schaltgespräch mit ZDF-Reporter Henner Hebestreit

Beim Besuch der US-Sondergesandten Anfang September in Kiew ging es um mögliche Wege zu einem Ende des Ukraine-Krieges.

06.09.2026 | 1:12 min

Trump: Angriffe sorgen für Dieselknappheit

Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erst am Vortag aufgerufen, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen und ihn für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich gemacht.

"Er muss aufhören, die Dieselversorgung in Russland lahmzulegen", sagte Trump in Doonbeg an der irischen Westküste vor Journalisten. Trump ließ dabei außen vor, dass die jüngste Energiekrise erst durch den Krieg der USA und Israels gegen Iran und die Situation in der Straße von Hormus ausgelöst wurde.

Die aktuellen Kraftstoffpreise werden an der Anzeigetafel einer Tankstelle angezeigt.

Seit dem Ende des Tankrabatts ist der Benzinpreis in Deutschland deutlich gestiegen – am Wochenende erreichte er einen neuen Rekordwert. Laut ADAC ist das Tanken zu teuer geworden.

14.09.2026 | 1:43 min

Selenskyj will mit Trump sprechen

Trump hatte auch mitgeteilt, die USA hätten mit Selenskyj bereits über Angriffe auf den Energiesektor gesprochen. "Es gibt jede Menge andere Ziele. Er darf keine Dieselanlagen angreifen, denn das schadet der ganzen Welt." Seit Sonntag gab es keine Berichte über neue Angriffe auf Energieanlagen der Kriegsparteien.

Selenskyj hatte zuvor erklärt, er wolle sich am 20. oder 21. September in New York mit Trump treffen, um mit ihm über Feuerpausen auf dem Meer sowie für Energieanlagen zu sprechen. Im ukrainischen Fernsehen sagte er:

Wir sind offen für eine entsprechende Feuerpause in den Bereichen Seeverkehr und Energie.

Wolodymyr Selenskyj, ukrainischer Präsident

Er werde all das mit dem US-Präsidenten besprechen, sofern es mit dessen Plänen übereinstimme und es Selenskyj gelinge, nach New York zu fliegen.

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Russland greift die Ukraine an
:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.
Satellitenbild: Rauchgeneratoren auf der Krim-Brücke aufgenommen am 22.6.2026
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Quelle: dpa, AFP, ZDF
Über das Thema berichtete das auslandsjournal am 09.09.2026 um 22:15 Uhr.

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