Botschafter stand mit Epstein in Kontakt:Mandelson-Affäre: Premier Starmer kündigt Untersuchung an
Epstein-Verbindungen und Sicherheitsmängel: Die Affäre um den britischen Ex-Botschafter Mandelson belastet inzwischen den Premierminister. Starmer kündigte eine Untersuchung an.
Der britische Premier Keir Starmer bleibt beim Thema Mandelson unter Druck. Mandelson hatte vor seiner Ernennung zum US-Botschafter einen Sicherheitscheck nicht bestanden.
17.04.2026 | 1:06 minDer britische Premierminister Keir Starmer hat eine Fehleinschätzung bei der Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter in den USA eingeräumt. Allerdings hätten ihm zum Zeitpunkt der Ernennung nicht alle relevanten Informationen über Mandelson vorgelegen, sagte Starmer am Montag im Unterhaus.
Wenn er gewusst hätte, dass Mandelson bei einer Sicherheitsprüfung des Außenministeriums durchgefallen war, hätte er ihn nicht ernannt, so Starmer. Der britische Premierminister kündigte eine Untersuchung zu möglichen Sicherheitsbedenken während der Amtszeit von Peter Mandelson als Botschafter in den USA an.
Die britische Polizei hat zwei Anwesen von Ex-Wirtschaftsminister Mandelson durchsucht. Die Untersuchungen stünden im Zusammenhang mit den Ermittlungen um Jeffrey Epstein.
06.02.2026 | 2:16 minEpstein und Mandelson: Hat der Botschafter Geheimnisse weitergegeben?
Mandelson steht wegen seiner Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der Kritik. Starmer hatte ihn im vergangenen September als Botschafter entlassen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Fehlverhaltens im Amt gegen Mandelson.
Im Zentrum der Vorwürfe steht der Verdacht, Mandelson habe während seiner Zeit als Minister in der Regierung von Gordon Brown im Jahr 2009 vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben. Entsprechende E-Mails waren Ende Januar vom US-Justizministerium veröffentlicht worden.
Die britische Polizei leitete daraufhin Ermittlungen ein. Starmer hatte sich für die Ernennung entschuldigt und Mandelson eine "Kette von Täuschungen" vorgeworfen.
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