Selenskyj: Nächstes Treffen in Abu Dhabi ab Mittwoch

Ukraine, Russland, USA:Selenskyj: Nächstes Treffen in Abu Dhabi ab Mittwoch

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Präsident Selenskyj kündigt für den 4. und 5. Februar neue Gespräche in Abu Dhabi an. Gemeinsam mit Russland und den USA soll über ein Ende des Angriffskrieges verhandelt werden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht während einer Pressekonferenz.

Eigentlich wollten die Ukraine und Russland in Abu Dhabi bilateral über ein Ende des Krieges verhandeln. Nun hat Präsident Selenskyj ein trilateral Treffen mit den USA angekündigt.

01.02.2026 | 0:20 min

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. Auf der Plattform X teilte er mit:

Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi.

Wolodymyr Selenskyj, ukrainischer Präsident

Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben.

"Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", teilte Selenskyj weiter mit.

SGS Gellinek Hebestreit

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit.

31.01.2026 | 1:16 min

Bilaterale Gespräche für diesen Sonntag geplant

Ukrainer und Russen hatten für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Es war unklar, ob es dort zu einem Treffen kam. Der Kreml in Moskau und Selenskyj hatten den Termin zwar angekündigt, aber - wie vorige Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt.

Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff.

Man sieht eine nächtliche Straße, die vom Stromausfall betroffen ist

Boris Pistorius hat gegenüber dem Redaktions-Netzwerk Deutschland deutlich gemacht, dass er nicht an Putins Friedenswillen glaubt. Trotz Verhandlungen greift Russland die Ukraine weiter an.

31.01.2026 | 1:08 min

US-russisches Treffen in Miami

Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt.

Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben. Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei.

Trotz der immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass - dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk - zurückzieht, die weiterhin von Kiew kontrolliert werden. Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt.

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In der Ukraine ist es zu massiven Stromausfällen gekommen. Auch in der Hauptstadt Kiew erleben sie damit, was die Menschen in den Frontgebieten schon lange mitmachen.

31.01.2026 | 2:33 min

Ukraine-Krieg: Begrenzte Feuerpause

Russland erklärte sich vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Angriffe auf andere Ziele wurden indes fortgesetzt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass die begrenzte Feuerpause nur bis zu diesem Sonntag gelte, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen.

Die Ukraine wehrt sich seit bald vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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Drohnenangriffe und extreme Lebensbedingungen ohne Strom und Wärme. ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit berichtet, wie die Menschen das aushalten.

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Über dieses Thema berichtete das heute journal am 31.01.2026 ab 21:45 Uhr sowie heute Xpress am 01.02.2026 um 12:46 Uhr.

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