Wochenstart wieder kälter:Mai startet sommerlich - Temperaturen kratzen an Rekord
Auch der erste Sonntag im Mai war warm in Deutschland - sehr warm sogar, wenn man in Brandenburg lebt. Dort wurde ein Temperaturrekord nur knapp verfehlt.
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung für den 3. Mai.
02.05.2026 | 1:14 minDas erste Mai-Wochenende war in weiten Teilen Deutschlands schon sommerlich. Nach Sonne satt am Samstag konnten sich die Menschen vielerorts auch am Sonntag über Temperaturen weit über 20 Grad freuen. Das ändert sich zum Wochenstart. Dann gehen die Temperaturen deutlich zurück.
Reifer Löwenzahn, auch Pusteblume genannt, reckt sich bei sommerlichen Temperaturen in den Himmel. Die Temperaturen in der Region Brandenburg erreichten am ersten Mai-Sonntag knapp 30 Grad.
Quelle: dpaTemperaturrekord in Brandenburg knapp verpasst
Ganz besonders warm war es in Brandenburg: Die höchste Temperatur des Sonntags registrierte der Deutsche Wetterdienst mit 29,4 Grad in Cottbus sowie in Senftenberg, wie der DWD am Abend mitteilte. Auch in Berlin war es warm, in Berlin-Marzahn waren es in der Spitze 29,3 Grad. Ein Rekord für einen 3. Mai wurde damit knapp verfehlt - dieser liegt bei 29,7 Grad aus dem Jahr 2001.
Problematisch sind die hohen Temperaturen vor allem im brandenburgischen Jüterbog. Auf dem Truppenübungsplatz brennt derzeit die bislang größte Waldfläche der Saison. Der seit Freitag lodernde Waldbrand dort hat sich inzwischen auf mehr als 110 Hektar ausgebreitet.
Im Frühjahr kommt es statistisch betrachtet zu besonders vielen Waldbränden. Viele Regionen haben mit der Trockenheit zu kämpfen.
02.05.2026 | 1:30 minAuch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie in der Schweiz und Tschechien kam es am ersten Maiwochenende zu Waldbränden.
Sonntag warm, Wochenstart kühler
Außer in Brandenburg lagen die Temperaturen am Sonntag ansonsten zwischen 20 und 29 Grad. Vom Westen und Nordwesten bis in den Norden war es wechselnd bis stark bewölkt. Gebietsweise konnte es nach Angaben des DWD zu Schauern und kräftigen Gewittern kommen. Es wehte ein schwacher bis mäßiger, im Westen und Nordwesten teils böiger Wind.
In der Nacht zum Montag ist es im Norden und Nordwesten stark bewölkt und es regnet. Ansonsten bleibt es meist trocken, bei Tiefstwerten zwischen 14 und 7 Grad.
Der Europäische Klimazustandsbericht zeigt, dass sich seit 1980 Europa deutlich schneller erhitzt als der globale Durchschnitt.
29.04.2026 | 1:37 minWochenstart: Tiefstwerte nachts bis zu fünf Grad
Die neue Woche startet mit einem Wetterumschwung. Der Montag zeigt sich im Südosten am freundlichsten und weitestgehend trocken, wie der DWD mitteilte. Sonst ziehen Wolken auf und es kommt gebietsweise zu Schauern und Gewittern. Im Norden und Nordwesten werden Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad erwartet, während es in der Lausitz noch einmal bis zu 28 Grad warm werden kann.
In der Nacht zum Dienstag bleibt es im Norden, Nordwesten und Südosten überwiegend trocken, sonst sind gebietsweise Schauer und Gewitter möglich. Die Tiefstwerte sinken auf fünf bis zwölf Grad. Am Dienstag ist es im Norden und Nordwesten trocken. Im Süden und Südosten erwartet der DWD im weiteren Tagesverlauf kräftige Gewitter. Die Temperaturen in der Nordhälfte erreichen 12 bis 19 Grad, in der Südhälfte 19 bis 25 Grad.
Noch keine Prognose für die Eisheiligen
Für eine Vorhersage zu den sogenannten Eisheiligen ist es dagegen noch zu früh. Der Begriff bezeichnet traditionell die Tage, an denen nach Erfahrungen der Bauern der letzte Frost des Jahres droht - und damit eine Gefahr für die Ernte besteht. Benannt sind die Eisheiligen nach den fünf Heiligen, deren Namenstage die katholische Kirche zwischen dem 11. und 15. Mai feiert.
Häufig herrscht Mitte Mai eine Wetterperiode mit Zufuhr arktischer Meeresluft. Nach Angaben der Wetterforscher sind die Eisheiligen ihrem Ruf in den vergangenen zwei Jahrzehnten allerdings nicht ganz gerecht geworden - auch weil sich das Wetter wegen des Klimawandels verändert: Laut Deutschem Wetterdienst zeigen die Wetteraufzeichnungen, dass die mitteleuropäischen Kaltlufteinbrüche der zweiten Maidekade im 19. und 20. Jahrhundert häufiger und intensiver eingetreten waren als in der Gegenwart.
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