Temperatur und Regen:Zu warm, zu kalt - alles normal? So ist das Wetter bei Ihnen
von Moritz Zajonz
Das Wetter spielt manchmal verrückt: Regnet es sonst mehr oder weniger? Ist es ungewöhnlich warm oder kalt? Machen Sie für Ihre Region den Vergleich im Wettermonitor.
Der Europäische Klimazustandsbericht zeigt, dass sich Europa seit 1980 deutlich schneller erhitzt als der globale Durchschnitt. Rekordhitze, Waldbrände und Dürren sind die Folgen.
29.04.2026 | 1:37 minIst das Wetter in letzter Zeit noch normal? Für den Abgleich mit dem eigenen Gefühl bietet sich ein Blick auf die gemessenen Werte an. Mit unserem interaktiven Wettermonitor können Sie den Test machen.
Temperatur und Niederschlag: Orte bundesweit im Vergleich
Ob das Wetter zuletzt "normal" war - also nicht stark vom aktuellen Klima abgewichen ist - können Sie in der folgenden Grafik herausfinden. Suchen Sie einfach nach Ihrem Gemeindenamen:
ZDFheute Infografik
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Als aktuelles Klima bezeichnen wir den Zeitraum von 1991 bis 2020. Diese Periode ist schon deutlich vom Klimawandel beeinflusst und wird für solche Vergleiche empfohlen. Die Daten stammen aus dem Netzwerk von Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Wettervergleich über die Jahreszeit
Wie "normal" Temperaturen und Niederschlag der letzten Jahreszeit in Ihrer Gemeinde waren, finden Sie in der folgenden Übersicht.
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Wie das Wetter in naher Zukunft aussehen wird, hat die ZDFheute Wetter-Redaktion aufbereitet.
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung
16.05.2026 | 1:10 minFalls Sie mehr zur Datengrundlage der Grafiken wissen wollen:
Datengrundlage bilden die täglichen Stationsdaten des DWD. Davon arbeiten wir nur mit Stationen, bei denen für mehr als 90 Prozent der entsprechenden Zeiträume Daten vorliegen. Aus diesen Messwerten bilden wir zum einen die langjährigen Vergleichswerte (das Klima) und zum anderen die aktuellen Durchschnittswerte (das Wetter). Daraus berechnen wir wiederum die Abweichung des Wetters vom langjährigen Vergleichswert.
Für die Einstufung sortieren wir die Vergleichswerte der Größe nach, bilden Gruppen und ordnen die Abweichungen zu: In der Mitte liegen die "normalen" Werte, direkt darüber und darunter die erste Stufe von Abweichungen ("Wärmer/Kälter/Mehr/Weniger"). Noch größere Abweichungen ("Viel mehr" etc.) liegen als zweite Stufe an den Rändern der sortierten Werte. Konkret verwenden wir als Grenzen die Quantile für 5, 20, 80 und 95 Prozent der Werte. Diese Grenzen entsprechen dem Vorgehen des DWD für Monatsrückblicke.
Für die Zuordnung zu Gemeinden greifen wir auf Daten des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) zurück. Über die Distanz zum geografischen Mittelpunkt der Gemeinde ordnen wir die nächste Station zu. Es kann sein, dass zwischen der Gemeinde und der nächsten Station beispielsweise ein Gebirge liegt. Das Wetter an der Station kann sich besonders in solchen Fällen vom Wetter in der Gemeinde unterscheiden.
Die resultierende Liste von Stationen ist nach der Einwohnerzahl der Gemeinden sortiert, die den Stationen zugeordnet sind. Abkürzungen in Gemeindenamen wie "a. d." sind nicht ausgeschrieben worden.
Inspiration für diesen Wettermonitor kommt von den Angeboten der Kolleg*innen von "Süddeutscher Zeitung", "Funke Interaktiv", "Spiegel", "Tagesspiegel" sowie "Quarks" (WDR).
Redaktion: Robert Meyer, Kevin Schubert, Kathrin Wolff, Lukas Wagner
Die Hitzewelle in Nordeuropa 2025 war außergewöhnlich heftig - woran das lag.
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