Aktenzeichen XY vom 9. September:Das sind die ersten Ergebnisse zu den Fällen
Bei den aktuellen Fällen von Aktenzeichen XY ist die Polizei wieder auf Ihre Mithilfe angewiesen. Erste vielversprechende Zuschauerhinweise gingen bereits ein. Ein Überblick.
Zu den diesmal vorgestellten Kriminalfällen gab es bereits während der Sendung eine enorme Resonanz und auch vielversprechende Hinweise. Schon zu den ersten beiden Fällen meldeten sich viele Zuschauer und zeigten sich tief erschüttert.
Zuschauer stocken Belohnungen für Täterhinweise in zwei Fällen deutlich auf
Im Fall des 15-jährigen Miguel Kamdem, der in Karlsruhe von einer Brücke gestürzt wurde, sowie im Fall des sexuellen Missbrauchs einer Siebenjährigen nahe Oberdürenbach haben sich mehrere Zuschauer spontan bereit erklärt, die von privater Seite ausgesetzten Belohnungen deutlich aufzustocken. Sie hoffen, dadurch den Fahndungsdruck auf die Täter in beiden Fällen zu erhöhen.
Vermisstenfall Andreas Portmann: Zahlreiche Hinweise aus Deutschland und der Schweiz
Für besetzte Leitungen bei den Hinweistelefonen sorgte auch ein Vermisstenfall aus der Schweiz. Der 27-jährige Andreas Portmann aus Wattwil im Kanton Sankt Gallen verschwand auf dem Weg zur Arbeit.
Nach der Ausstrahlung des Falles gab es zahlreiche Hinweise aus Deutschland von Urlaubern, die sich zum Zeitpunkt seines Verschwindens dort aufgehalten hatten. Auch viele Schweizer gaben an, sich an den Vermissten erinnern zu können. Die Schweizer Kantonspolizei wertet nun die Hinweise und Handyvideos dazu aus.
Cold Case aus den Niederlanden: Anrufer will Toten aus der Maas erkannt habe
Erstaunlich ist auch ein Hinweis zu einem Fall aus den Niederlanden, der bereits 32 Jahre zurückliegt. 1994 wurde der Leichnam eines Mannes aus der Maas bei der niederländischen Stadt Bergen geborgen. Offenbar hatte der Unbekannte bereits mehrere Wochen im Wasser gelegen. Aufgrund der Kleidung, die er in Deutschland gekauft hatte, vermuteten die Ermittler einen Bezug des Toten nach Deutschland.
Ein Anrufer gab an, den Mann anhand der Phantomzeichnung und der Kleidung wiedererkannt zu haben. Es soll sich um einen Freund handeln, den er seit 1994 vermisst und nie wieder gesehen habe. Er nannte den Ermittlern nicht nur einen Namen, sondern erklärte sich auch bereit, Fotos seines verschwundenen Freundes für einen Abgleich zur Verfügung zu stellen.
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