August war weltweit wärmster je gemessener Monat

Klimawandeldienst Copernicus:August war der weltweit wärmste je gemessene Monat

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Der vergangene August war weltweit der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch die Weltmeere erreichten neue Rekordtemperaturen.

Boote im Sportboothafen in Koblenz-Ehrenbreitstein liegen auf dem Trockenen.

Extreme Hitze und Trockenheit ließen in Deutschland in diesem Sommer zahlreiche Gewässer austrocknen.

Quelle: Thomas Frey / dpa

Der vergangene Monat war der weltweit wärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit einer globalen durchschnittlichen Lufttemperatur von 16,96 Grad Celsius war er zudem der wärmste jemals gemessene Monat - gleichauf mit dem Juli 2023, wie der Klimawandel-Dienst des EU-Programms Copernicus in Bonn mitteilte.

Im vergangenen Monat erreichten zudem die Weltmeere einen Wärmerekord. Die Meeresoberflächentemperatur lag im Monatsschnitt bei 21,07 Grad, damit wurde der bisherige Höchstwert für August von 20,98 Grad aus dem Jahr 2023 übertroffen.

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Die Messwerte beziehen sich auf die Meere außerhalb der Polarregionen. Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur war gleichauf mit der vom März 2024 die höchste aller betrachteten Kalendermonate.

Copernicus: Ursachen sind fossile Brennstoffe und El Niño

Ursache für die Rekordtemperaturen sind laut Copernicus die globale Erwärmung beziehungsweise der Klimawandel infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie die rasch steigenden Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik, die mit einer starken El-Niño-Lage zusammenhängen. El Niño ist ein alle paar Jahre natürlich vorkommendes Klimaphänomen, das auch die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen erhöht.

Weltweit war dieser Sommer (Juni, Juli und August) genauso heiß wie der Sommer 2024, der bisherige Rekordhalter. Für Europa war es der drittwärmste Sommer, hinter 2024 und 2022. Westeuropa erlebte den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Copernicus: "Bemerkenswerter Monat in der globalen Klimageschichte"

"Der August 2026 war ein bemerkenswerter Monat in der globalen Klimageschichte", sagte Samantha Burgess, strategische Leiterin für Klima bei Copernicus. "Er war sowohl der wärmste August als auch der wärmste jemals aufgezeichnete Monat; die globalen Temperaturen lagen 1,65 Grad über dem vorindustriellen Niveau."

Zu sehen sei, wie der Klimawandel sowohl in der Atmosphäre als auch in den Ozeanen extreme Entwicklungen vorantreibe.

Die Auswirkungen dieser Bedingungen sind für Gesellschaften, Volkswirtschaften und Ökosysteme überall auf der Welt zunehmend spürbar.

Samantha Burgess, Copernicus

Für Westeuropa wurde in diesem Sommer der bisherige Hitzerekord aus dem Jahr 2003 übertroffen. Die außergewöhnliche Serie extremer Hitze hatte regional bereits im Mai begonnen, auch im vergangenen Monat kam es zu weiteren Hitzewellen. In der Umgebung Europas erreichten die Meeresoberflächentemperaturen im August entlang der Atlantikküste und im westlichen Mittelmeer Rekordwerte.

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Schwere Dürrebedingungen, niedrige Wasserstände

Laut Copernicus waren im August weiterhin große Teile von Westeuropa sowie einige Gebiete in Mittel- und Osteuropa von verbreiteter Trockenheit betroffen - es gab auch zahlreiche große Waldbrände.

Schwere Dürrebedingungen seien aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Ungarn, Rumänien und Serbien gemeldet worden. Die Wasserstände der großen europäischen Flüsse in den trockenen Regionen waren der Auswertung zufolge außergewöhnlich niedrig, etwa an Rhein und Donau.

Dagegen war es im Westen der Iberischen Halbinsel, im Süden Griechenlands, in der Südtürkei, auf Zypern sowie in Nordosteuropa in diesem Sommer feuchter als der Durchschnitt, so der EU-Klimadienst. Speziell im August war es zudem im Alpenraum und in der Osttürkei feuchter. In mehreren Gebieten führten demnach im letzten Monat starke Niederschläge zu lokalen Überschwemmungen.

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Quelle: dpa
Über die Hitze berichteten verschiedene Sendungen, etwa die heute-Nachrichten am 31.08.2026 ab 19:00 Uhr sowie die heute-Nachrichten am 27.08.2026 ab 17:00 Uhr.

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