Steigende Energiepreise:Führende Institute senken Wirtschaftsprognose deutlich
von Robert Meyer, Moritz Zajonz
Die deutsche Wirtschaft soll 2026 zwar wachsen, aber langsamer als vor dem Iran-Krieg gedacht. Führende Wirtschaftsinstitute senken ihre BIP-Prognose und erwarten höhere Preise.
Vor allem auch das Baugewerbe stützt dieses Jahr die Wirtschaft.
Quelle: dpaNur noch 0,6 Prozent Wachstum erwarten führende Wirtschaftsinstitute laut ihrer heute veröffentlichten Gemeinschaftsdiagnose. Vergangenen Herbst gingen sie noch von 1,3 Prozent aus - das war aber noch lange vor dem Iran-Krieg und den damit steigenden Energiepreisen.
Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart.
Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts
Gleichzeitig würden die neuen Schulden für Verteidigung und Infrastruktur ein stärkeres Abrutschen verhindern, so Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts. Verteidigungsindustrie und Tiefbau würden so gestützt.
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Inflation soll steigen
Auch die steigende Inflation wird den privaten Konsum und damit die Wirtschaft laut Prognose der Institute dämpfen. Durchschnittlich soll sich die Inflation im laufenden Jahr auf 2,8 Prozent erhöhen - und wird damit 0,6 Punkte mehr betragen als noch 2025.
Schon zu Beginn der Woche sah man in den Zahlen des Statistischen Bundesamts, dass die Inflation im März, vor allem wegen der Energiepreise, deutlich höher lag als noch zu Beginn des Jahres. Die Energiepreise stiegen um 7,2 Prozent, nachdem sie zwei Jahre lang gesunken waren.
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Konsum: Wollen die Menschen Geld ausgeben?
Auch die Konsumlaune ist zuletzt wieder gesunken. Die Befragung zeigt, ob die Menschen in den nächsten zwölf Monaten unter anderem größere Anschaffungen planen.
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In unserem Überblick sehen Sie die wichtigsten Zahlen aus der deutschen Wirtschaft.
Exporte: So viel liefert Deutschland in die Welt
Die Erholung der deutschen Wirtschaft, die ihre Waren bisher zu großen Teilen in die Welt verkauft hat, leidet unter den internationalen Umwälzungen. Seit Anfang 2025 wirken sich unter anderem Donald Trumps Zölle auf die Exporte deutscher Unternehmen aus.
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Wirtschaftsexperte Florian Neuhann erklärt, warum die Wirtschaftskrise mehr als eine konjunkturelle Schwächephase ist, welche Probleme dahinterstecken und ob es Hoffnung gibt.
09.01.2026 | 8:50 minArbeitslosigkeit: So ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt
Wachstum und Arbeitslosigkeit hängen eng zusammen. Abgesehen von saisonbedingten Schwankungen steigt die Arbeitslosenquote in Deutschland seit drei Jahren. Und auch 2026 soll sie laut Prognose auf 6,4 Prozent steigen.
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Zudem sinkt die Zahl der ausgeschriebenen Jobs laut Daten des Online-Jobportals Indeed. Die Grafik zeigt einen Index: Als Vergleich wird immer ein Zeitpunkt vor der Corona-Pandemie herangezogen. Gibt es also mehr oder weniger ausgeschriebene Stellen bei Indeed als Anfang Februar 2020?
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Redaktion: Kathrin Wolff
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