KI-Unternehmen:ChatGPT-Entwickler OpenAI will an die Börse
OpenAI hat eine Aktienplatzierung beantragt. Der ChatGPT-Entwickler plant große Investitionen - dabei könnten Einnahmen aus einem Börsengang helfen.
OpenAI hat eine Aktienplatzierung beantragt. (Symbolbild)
Quelle: ImagoDas Trio der erwarteten Mega-Börsengänge von Tech-Unternehmen ist komplett: Auch der ChatGPT-Erfinder OpenAI hat nun eine Aktienplatzierung beantragt. Ähnlich wie beim Rivalen Anthropic bleiben Details des vertraulichen Antrags aber zunächst unter Verschluss. OpenAI betonte zudem, dass es bis zu dem Börsengang noch dauern könne. Denn es erleichtere einige geschäftliche Dinge, nicht an der Börse notiert zu sein.
SpaceX strebt Billionen-Bewertung an
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX dürfte dagegen bereits am kommenden Freitag an der Börse starten - und strebt dabei aus dem Stand eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar an (rund 1,56 Billionen Euro). Mit angestrebten Einnahmen von rund 75 Milliarden Dollar soll es der bisher größte Börsengang überhaupt werden.
Der Tech-Milliardär Elon Musk hat den OpenAI-Gründern eine falsche inhaltliche Ausrichtung des Unternehmens vorgeworfen. Die US-Jury in Oakland bezeichnet seine Vorwürfe jedoch als verjährt.
18.05.2026 | 0:46 minMit einem Umsatz von weniger als 19 Milliarden Dollar und roten Zahlen im vergangenen Jahr wirkt die angepeilte Bewertung außergewöhnlich hoch. Doch SpaceX erklärt sie mit dem Versprechen zukünftiger Erfolge.
OpenAI hat ambitionierte Investitionspläne
Anthropic schloss zuletzt eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 900 Milliarden Dollar ab, OpenAI lag bei der vergangenen Geldspritze etwas darunter. Die ChatGPT-Firma hat ambitionierte Pläne für Investitionen in Rechenzentren im Volumen von Hunderten Milliarden Dollar. Dabei könnten Einnahmen aus einem Börsengang helfen.
In den USA sind große Datenzentren ein Milliardenmarkt, der von der Trump-Regierung gefördert wird. Der Wasserverbrauch der Rechenzentren könnte Dürren, zum Beispiel in Wyoming, verschlimmern.
22.04.2026 | 6:28 minAllerdings gibt es - wie auch bei anderen Firmen in der Branche - erhebliche Zweifel, ob die gewaltigen Ausgaben für KI-Infrastruktur am Ende zurückverdient werden können. Deswegen werden die KI-Börsengänge auch zu einem Test für die Bereitschaft der Anleger, in die Branche zu investieren.
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