Hendrik Wüst: Kanzlertausch-Spekulationen "einfach Quatsch"

NRW-Ministerpräsident:Wüst: Spekulationen um Kanzlertausch "einfach Quatsch"

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Nach Spekulationen über einen "Kanzlertausch", bei dem angeblich Hendrik Wüst Friedrich Merz ersetzen solle, erklärt der NRW-Ministerpräsident nun: "Einfach Quatsch."

Bundeskanzler Friedrich Merz und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst am 29.09.2025 in der Landesgeschäftsstelle Düsseldorf.

Stellt sich nach den "Kanzlertausch"-Berichten hinter Friedrich Merz: Hendrik Wüst.

Quelle: Imago

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat Spekulationen über einen möglichen Kanzlertausch klar widersprochen und Friedrich Merz seine volle Unterstützung zugesagt. "Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Die Spekulationen der vergangenen Tage sind einfach Quatsch!", sagte Wüst auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Ich kann vor solchen Gerüchten und Personalspekulationen auch nur warnen.

Hendrik Wüst, NRW-Ministerpräsident

Zuerst hatte die "Westfalenpost" berichtet.

Markus Lanz vom 28. Mai 2026: Markus Lanz, Roland Koch, Anna Lehmann und Moshe Zimmermann

Die "Kanzlertausch"-Debatte bei Lanz ab Minute 15:33

28.05.2026 | 75:12 min

Wüst zu "Kanzlertausch"-Debatten: Merz hat meine "volle Unterstützung"

"Die Herausforderungen in Deutschland sind groß - nur darum geht es jetzt", sagte Wüst weiter. Merz gehe seine großen Aufgaben für Deutschland in Europa und der Welt mit großer Entschlossenheit an. "Dabei hat er meine volle Unterstützung", unterstrich Wüst. "Friedrich Merz kann sich auf die gesamte NRW-CDU bei seiner Arbeit verlassen."

Medien hatten zuletzt von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Merz angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des NRW-Regierungschefs und CDU-Landesvorsitzenden Wüst gefallen. Auch aus dem Umfeld des Kanzlers waren die Gerüchte scharf zurückgewiesen worden.

Von links: Maybrit Illner, Ricarda Lang, Thorsten Frei

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) äußert sich bei "maybrit illner" zur Aufregung um Gerüchte, wonach in der Union über eine Ablösung von Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler diskutiert wird.

28.05.2026 | 1:15 min

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) etwa stellte bei maybrit illner klar, er wolle "eine solche unfruchtbare Debatte nicht weiter verlängern. Das bringt uns doch nirgendwo hin". Der CDU-Politiker räumte schlechte Umfragewerte für die Regierung ein, betonte aber zugleich: "Das lösen wir doch nicht dadurch auf, dass wir über Personen quatschen."

Am Montag Treffen im Sauerland

Am kommenden Montag werden Wüst und Merz zu einer internen Klausur auf Einladung der nordrhein-westfälischen CDU im sauerländischen Meschede erwartet. Das Treffen der Führung der NRW-CDU mit den Abgeordneten in Land, Bund und Europa sei eine wichtige Zusammenkunft im Jahr vor der Landtagswahl in NRW, sagte Wüst. "Ich freue mich, dass wir für dieses Arbeitstreffen im Sauerland zu Gast sind - in der Heimat von Friedrich Merz - und dass er selbst dabei sein kann."

Nervosität wegen schwacher Umfragewerte
:Wüste Gerüchte um "Ersatzkanzler"

Friedrich Merz, so brodelt die Gerüchteküche, soll angeblich von Hendrik Wüst als Bundeskanzler abgelöst werden. Der wird sich bedanken.
von Diana Zimmermann
mit Video5:26
Merz und Wüst von hinten
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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete maybrit illner am 28.05.2026 ab 22:15 Uhr und Markus Lanz ab 23:15 Uhr.

Merz und die Koalition

  1. Sepp Müller und Eva Quadbeck diskutieren in der Sendung Markus Lanz vom 20.05.2026.

    Kritik bei "Lanz" an Kanzler:"Ein gutes Jahr" - Merz-Aussage sorgt für Widerspruch

    von Bernd Bachran
    mit Video74:27

  2. Archiv: Thorsten Frei beim Pressestatement am Rande der 68. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Berlin, 26.03.2026

  3. Das Bild zeigt den CDU-Politiker Christoph Ploß und Jan Fleischhauer in einer stilisierten Raumkulisse mit grauer Betonwand. Beide stehen nebeneinander vor einer kleinen Küchenzeile und einem auffällig rot bemalten Kühlschrank. Hinter ihnen hängt ein großformatiges Porträt von Friedrich Merz in einem rot gestalteten Rahmen.

    Streit über CDU und konservative Politik:Merz' Regierung: Zu viel SPD, zu wenig CDU?

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  4. Ein Stift liegt auf dem Formular einer Steuererklärung für das Finanzamt.

    Ringen um Möglichkeiten:Steuerreform: Zieht die Union eine rote Linie?

    von Mathis Feldhoff
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