Name falsch geschrieben:70.000 Wahlzettel müssen neu gedruckt werden
Rund 70.000 Wahlzettel müssen im Kreis Wesel am Niederrhein neu gedruckt werden. Grund dafür ist ein falsch geschriebener Name. Die Wahl ist in rund zwei Wochen.
Am Niederrhein müssen wegen eines Fehlers tausende Wahlunterlagen neu gedruckt werden.
Quelle: dpaWegen eines falsch geschriebenen Namens müssen im Kreis Wesel am Niederrhein knapp 70.000 Wahlzettel zur Bundestagswahl eingestampft und neu gedruckt werden. Die erste Charge der korrigierten Stimmzettel werde noch am Wochenende ausgeliefert und dann an die betroffenen Kreiskommunen verteilt, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Der reguläre Wahlablauf sei nicht gefährdet. Die Bundestagswahl ist am 23. Februar.
Einzelne Kommunen des Kreises haben nach Angaben des Kreises direkt nach der Auslieferung der ersten Stimmzettel mit dem Versand der Briefwahlunterlagen begonnen. Nach aktuellem Stand betreffe das rund 2.200 Briefwahlanträge, davon 40 Direktwahlen. Diese Unterlagen würden mit den korrekten Stimmzetteln erneut versandt werden.
Fehlerhafte Unterlagen dürfen nicht verwendet werden
Wer Briefwahlunterlagen beantragt oder bereits eine Direktwahl vorgenommen hat, erhält aktualisierte Wahlunterlagen per Post, so der Kreis. Bereits getätigte Wahlen im Wahlkreis 112 sei ungültig. Die Kreisverwaltung betont, dass die fehlerhaften Unterlagen keinesfalls für die Briefwahl verwendet werden dürfen.
Der Fehler war laut Kreis aufgetreten, weil der Computer ein Sonderzeichen bei der Schreibweise des Namens nicht erkannt und stattdessen ein kleines Fragezeichen gedruckt hatte. Jeder noch so kleine Fehler, der im Vorfeld auffällt, müsse korrigiert werden, denn Stimmzettel mit Fehlern dürfen nicht verwendet werden.
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