Einblick in die Arbeit der Regierung:Mehr als 80.000 Besucher beim Tag der offenen Tür
Die Bundesregierung hat erneut ihre Türen für Gäste geöffnet. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Regierung zu werfen.
Bürger konnten beim Tag der offenen Tür Kabinettsmitgliedern kritische Fragen stellen.
21.06.2026 | 1:32 minTausende Menschen haben trotz großer Hitze und zwischenzeitlicher Unwetter den Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besucht. Mehr als 80.000 Gäste zählte die Regierung am Wochenende nach eigenen Angaben.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas spricht beim Tag der offenen Tür auf einer Bühne vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Quelle: dpaBesucherinnen und Besucher konnten unter anderem einen Hubschrauber der Bundespolizei von innen besichtigen, Ministerien erkunden oder mit Mitgliedern der Bundesregierung ins Gespräch kommen. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).
Die Bundesregierung stellte am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt den Hubschrauber der Flugbereitschaft zur Besichtigung aus.
Quelle: dpaKanzleramt erneut Besuchermagnet
Zu den meistbesuchten Stationen gehörte nach Angaben der Bundesregierung erneut das Kanzleramt. Dort kamen Bundeskanzler Friedrich Merz und Kanzleramtschef Thorsten Frei (beide CDU) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.
Kanzleramt und Ministerien laden ein: Beim Tag der offenen Tür können Besucher einen Blick hinter die Kulissen der Regierungsarbeit werfen.
21.06.2026 | 1:32 minDie Bundesregierung öffnet regelmäßig ihre Gebäude für die Öffentlichkeit. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Arbeit von Regierung und Verwaltung zu ermöglichen.
Zum "Tag der Bundeswehr" öffneten zahlreiche Standorte ihre Tore. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um Technik und Ausrüstung der Streitkräfte kennenzulernen.
06.06.2026 | 1:50 minTreffen der Länder-Regierungschefs Mitte der Woche
Merz äußerte sich im Kanzleramt unter anderem zur Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag. Er hofft, dass man sich mit den Ländern noch vor der Konferenz über die künftigen Kommunalfinanzen verständigt. Er habe den 16 Ministerpräsidenten angeboten, darüber nachzudenken, wie man die kommunale Ebene finanziell entlasten könne, so der Kanzler.
Bundeskanzler Friedrich Merz spricht beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundeskanzleramt.
Quelle: dpaDie Länder seien zwar einerseits für die Kommunen zuständig. Andererseits gebe es aber stark steigende Ausgaben der Kommunen durch bestimmte Bundesgesetzgebung. Deshalb strebe er etwa Ausgabensenkungen im Bereich des Unterhaltsvorschusses, des Jugendhilfegesetzes und der Eingliederungshilfe an.
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