Merz weist den Eindruck zurück, dass der Klimawandel ein nachrangiges Thema für ihn sei. Er spricht von einem "fundamentalen Problem", dass es gemeinsam zu lösen gelte. Das betreffe auch den aktuellen Sachverhalt, sagt der Kanzler mit Blick auf die jüngste Hitzewelle und den Gesundheitsschutz. "Das hat für Bund, Länder und Gemeinden Priorität", es gebe einen engen Austausch. Merz verweist auf "begrenzte Möglichkeiten der Bundespolitik", aber auch auf die Bereitschaft, mit Ländern und Gemeinden über gemeinsame Maßnahmen zu sprechen.
"Aber wir sehen auch die großen Ursachen", so Merz. Die Bundesregierung sei hier "ohne jede Einschränkung engagiert". Aber "wahr ist auch: Wir können den Klimawandel allein aus Deutschland oder Europa heraus nicht aufhalten". Herausforderung sei es daher auch, mit dem Klimawandel zu leben. Das müsse sich in Baurecht, in der Gesundheitsvorsorge oder im Schutz vulnerabler Gruppen niederschlagen.