Gestrandeter Wal in der Ostsee:So hätte Merkel im Fall von Buckelwal "Timmy" reagiert
Ein Buckelwal hat das Land wochenlang in Atem gehalten - und auch an Ex-Bundeskanzlerin Merkel ging das Drama rund um den gestrandeten "Timmy" nicht vorbei.
Angela Merkel im Gespräch auf der Digitalmesse "Re:publica 2026" in Berlin.
Quelle: ddpAuch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mitverfolgt, was in den vergangenen Wochen um den an der Ostsee gestrandeten und später in Dänemark tot aufgefundenen Buckelwal passiert ist. Auf das Thema im WDR-Podcast "0630" angesprochen, sagte die CDU-Politikerin:
Ich bitte Sie, da kam ja kein Weg dran vorbei.
Angela Merkel, ehemalige Bundeskanzlerin
Das Publikum bei der Aufzeichnung beim WDR Europaforum im Rahmen der Digitalkonferenz re:publica in Berlin reagierte mit Lachen auf ihre Antwort.
- Drama um toten Buckelwal: Was vom Fall "Timmy" bleibt
- Dänemark: Weitere Untersuchungen an Walkadaver geplant
Stralsund habe in der Diskussion um die Rettung schließlich "eine große Rolle gespielt", sagte Merkel. "Das Meeresmuseum ist ja von größter fachlicher Kenntnis." Die Stadt gehört zu dem Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern, den sie von 1990 bis 2021 im Bundestag vertrat.
Die dänischen Behörden haben bestätigt, dass es sich bei dem toten Wal vor einer dänischen Insel um den Wal handelt, der wochenlang in der Ostsee gestrandet war.
16.05.2026 | 1:37 minMerkel zu Buckelwal "Timmy": Auf Experten hören
Später sei sie dann selbst ins Grübeln darüber gekommen, wie sie bei dem gestrandeten Buckelwal entschieden hätte, erzählte die ehemalige Bundeskanzlerin und promovierte Physikerin. "Ich habe mir in der Tat Gedanken gemacht: 'Was würdest denn du jetzt machen?'", sagte Merkel.
Ihre Schlussfolgerung:
Ich hätte mir wahrscheinlich eine Expertenkommission von Meeresbiologen genommen, Deutsche und auch Ausländer, und denen hätte ich gesagt: Auf euren Rat höre ich, egal was ihr mir jetzt sagt.
Angela Merkel, ehemalige Bundeskanzlerin
Von welchem Ergebnis sie dabei ausgegangen wäre, ließ Merkel offen.
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