Melania Trump soll Waffenruhe in Ukraine vermittelt haben

Ukrainische Stadt Oleschky:Weißes Haus: Melania Trump hat Waffenruhe vermittelt

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Für die umkämpfte ukrainische Stadt Oleschky ist laut dem Weißen Haus eine Waffenruhe vereinbart worden. Verhandelt habe sie unter anderem Präsidentengattin Melania Trump.

First Lady Melania Trump nimmt am 19.10.2026 im Rosengarten des Weißen Hauses an einer Veranstaltung teil.

First Lady Melania Trump soll sich für eine Waffenruhe in der umkämpften ukrainischen Stadt Oleschky eingesetzt haben. (Archivbild)

Quelle: Mark Schiefelbein / AP / dpa

Nach Angaben des Weißen Hauses hat Melania Trump eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", teilte ihr Büro am Freitag mit.

Die First Lady habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen. Die Waffenruhe soll demnach ab dem 29. Oktober gelten. 

Keine Bestätigung aus Ukraine und Russland

Aus Russland und der Ukraine lagen zunächst keine Angaben vor. Von Melania Trumps Büro hieß es, beide Kriegsparteien hätten sich bereiterklärt, alle Militäroperationen in Oleschky vorübergehend einzustellen. Der Zugang für humanitäre Hilfe soll demnach ermöglicht und Zivilisten über einen sicheren Korridor aus der Stadt herausgebracht werden.

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Melania Trump sagte laut der Mitteilung:

Oleschky ist eine Frontstadt, die am Rande einer Katastrophe steht.

Melania Trump, First Lady

Die Bewohner hätten nur eingeschränkt Strom, lebten inmitten verminter Straßen und müssten regelmäßig Militärangriffe ertragen.

Weißes Haus: Noch bis zu 2.000 Menschen in Oleschky

Oleschky liegt gegenüber der Stadt Cherson am Fluss Dnipro im von Russland besetzten Süden der Ukraine. Die Stadt ist zwischen den beiden Armeen umkämpft. Russland hatte sie bereits 2022 erobert, Hilfsorganisationen beklagen seit Langem die humanitäre Lage.

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Von den ursprünglich 24.000 Einwohnern sollen sich noch 1.700 bis 2.000 in Oleschky aufhalten. Dabei handelt es sich nach Angaben des Weißen Hauses vor allem um ältere Menschen und 50 Kinder, die dringend medizinische Hilfe, Medikamente, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser benötigten. Die Stadt ist von jeglicher Versorgung abgeschnitten.

Die aus Slowenien stammende Melania Trump hatte sich mehrfach für Kinder in der Ukraine starkgemacht.

Auch Papst Leo forderte Waffenruhe

Mitte Oktober hatte sich bereits Papst Leo XIV. bei einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für eine Waffenruhe in Oleschky eingesetzt. Der Papst habe "zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen", teilte der Vatikan dazu mit.

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Quelle: AFP, Reuters, dpa
Über dieses Thema berichteten die heute-Nachrichten am 23.10.2026 ab 17 Uhr.

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