USA: Markwayne Mullin folgt Kristi Noem als Heimatschutzminister

Nach Rauswurf von Kristi Noem:Markwayne Mullin wird neuer US-Heimatschutzminister

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Nach dem Rauswurf von Kristi Noem bekommt Trumps Heimatschutzministerium ein neues Gesicht: Mullin soll einen gemäßigteren Ton anschlagen - bei unveränderter Härte in der Sache.

US-Senator Markwayne Mullin (Republikaner aus Oklahoma) sagt vor dem Senatsausschuss für innere Sicherheit während seiner Anhörung zur Bestätigung als nächster Minister für Innere Sicherheit.

Der republikanische Senator Markwayne Mullin tritt das Amt der ehemaligen US-Heimatschutzministerin Kristi Noem an. Der US-Senat hat ihn als neuen Minister bestätigt.

24.03.2026 | 0:24 min

Der US-Senat hat den bisherigen Senator des Bundesstaates Oklahoma, Markwayne Mullin, als neuen US-Heimatschutzminister bestätigt. Mit einer Mehrheit von 54 zu 45 stimmten die Senatoren für den 48-Jährigen. Der Republikaner war zuvor zehn Jahre lang Mitglied des US-Repräsentantenhauses und drei Jahre Senator gewesen.

Mullin - von Präsident Donald Trump nominiert und als dessen enger Verbündeter bekannt - will sich als verlässliche Führungskraft präsentieren. Er erklärte, sein Ziel sei es, das Ministerium aus den Schlagzeilen zu halten.

Senator Markwayne Mullin im Kapitol in Washington DC.

Der US-Senat bestätigt die Berufung von Markwayne Mullin als künftigen Heimatschutzminister.

Quelle: AFP

Vorgängerin Noem überraschend entlassen

Anfang des Monats hatte Trump überraschend Kristi Noem als Heimatschutzministerin entlassen und Mullin als ihren Nachfolger nominiert. Noem - einst Trumps Wunschkandidatin für den Posten - war durch ihr aggressives Vorgehen bei Abschiebungen bekannt geworden.

Zuletzt geriet sie wegen der rigorosen Einsätze der dem Ministerium zugeordnete Einwanderungsbehörde ICE in Bedrängnis. Anfang des Jahres starben zudem zwei US-Amerikaner durch tödliche Schüsse von Einsatzkräften - auch hier war ICE beteiligt. Belastet wurde sie auch durch ihre öffentliche Darstellung, eine millionenschwere Werbekampagne und einer Affäre mit ihrem Berater.

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06.03.2026 | 1:44 min

Mullin muss Trumps Abschiebepolitik durchsetzen

Mullin gilt als Brückenbauer und geschickter Verhandler. Er will einen gemäßigteren Ton als seine Vorgängerin anstimmen. In einer Anhörung vor der Bestätigung sagte er, dass er zwar mit Noem befreundet sei, beide allerdings unterschiedliche Führungsstile hätten.

Er muss eine Lösung dafür finden, wie er Trumps harte Abschiebepolitik durchsetzen kann, ohne den Unmut der Bevölkerung in den USA auf sich zu lenken.

Federal Agents Descend On Minneapolis For Immigration Enforcement Operations

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Unter Trumps Republikanern gibt es auch Mullin-Kritiker. Der republikanische Senator Rand Paul, der dem Ausschuss für Heimatschutz vorsitzt, verweigerte ihm seine Zustimmung und begründete dies mit Mullins "Wutproblemen". Mullin hatte Paul als "verdammte Schlange" beschimpft, weil er sich mehrfach Trumps Willen widersetzt hatte.

Vom Kämpfer zum Minister

Mullin gehört der Stammesgemeinschaft der Cherokee an und ist damit künftig der einzige indigene Vertreter in Trumps Kabinett. Er sitzt seit 2013 im Kongress, zunächst im Repräsentantenhaus und zuletzt im Senat.

USA; Washington D.C.: Kristi Noem tätigt eine Aussage vor dem House Judiciary Committee.

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Der Chef des Klempnerei-Familienbetriebs Mullin Plumbing beschreibt sich auf seiner Webseite als "erfolgreicher Unternehmer, aktiver Kuh- und Kalb-Rancher und seit 28 Jahren stolzer Ehemann" und sechsfacher Vater.

Zwischen 2006 und 2009 war Mullin professioneller Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, eine von Trump favorisierte Sportart. Trump beschreibt ihn als "Krieger" seiner Maga-Bewegung "Make America Great Again" (Macht Amerika wieder großartig).

Quelle: dpa, AP, AFP
Über dieses Thema berichtete das ZDF mehrfach, unter anderem am 5.3. in der Xpress und am 6.3. im heute journal update. Am 24.3. berichtete die Xpress in dem Beitrag "Mullin wird neuer US-Heimatschutzminister" über das Thema.

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