Ex-FBI-Direktor Robert Mueller gestorben

Leitete Trump-Ermittlungen:Früherer FBI-Chef Robert Mueller gestorben

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Er leitete die politisch brisanten Ermittlungen in der Russland-Affäre gegen US-Präsident Donald Trump. Nun ist der frühere Direktor des FBI laut Berichten mit 81 Jahren gestorben.

Früherer FBI-Chef Robert Mueller

Der frühere Chef des FBI, Robert Mueller, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Mueller leitete nach seiner Amtszeit die Sonderermittlungen zur sogenannten Russland-Affäre um US-Präsident Trump.

22.03.2026 | 0:25 min

Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now und die "New York Times" unter Berufung auf seine Familie.

Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.

Putin und Trump am 07.07.2017 in Hamburg

Immer wieder wütete US-Präsident Donald Trump während seiner ersten Amtszeit gegen Sonderermittler Robert Mueller. Die Russland-Ermittlungen seien eine Hexenjagd, Russlands Einmischung in die US-Wahlen "Fake News".

21.08.2018

Trump: Bin froh, dass er tot ist

Trump schrieb in einer ersten Reaktion nach Muellers Tod auf Truth Social: "Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!" Als Sonderermittler hatte Mueller von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl 2016 zugunsten Trumps untersucht - zum Ärger des Präsidenten.

Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung - die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als "Hexenjagd".

USA-Experte Julian Müller-Kaler in Washington

Im Wahlkampf war der US-Präsident mit dem Versprechen angetreten, Kriege zu beenden. Wie die Iran-Intervention Trumps Anhängerschaft spaltet, erklärt USA-Experte Müller-Kaler bei ZDFheute live.

17.03.2026 | 16:24 min

Obama: "Unermüdliches Engagement für die Rechtsstaatlichkeit"

Ex-Präsident Barack Obama würdigte Mueller in einem Post auf der Plattform X als "einen der herausragendsten Direktoren in der Geschichte des FBI". Er habe die Behörde nach den Attacken des 11. September 2001 reformiert und unzählige Leben gerettet.

Es seien aber sein "unermüdliches Engagement für die Rechtsstaatlichkeit und sein unerschütterlicher Glaube an unsere Grundwerte" gewesen, die ihn zu einem der angesehensten Staatsdiener gemacht hätten, so Obama.

Die langsam fortschreitende Erkrankung Parkinson lässt Zellen im Gehirn sterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren, mit dessen Hilfe der Körper Bewegungen steuert. Bei Betroffenen ist Zittern eine typische Folge.

Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete heute xpress am 22.03.2026 um 09:57 Uhr.

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