US-Medien: Angriff auf Schule in Iran auf Basis alter Daten

"New York Times" und CNN:Berichte: USA griffen Schule in Iran auf Basis alter Daten an

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Haben veraltete Zieldaten zu dem tödlichen Angriff auf eine Mädchenschule in Iran geführt? Das berichten nun mehrere US-Medien. Die neuen Recherchen im Überblick.

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Für den Angriff auf eine Mädchenschule in Iran mit mutmaßlich mehr als 170 Toten sind Medienberichten zufolge US-Streitkräfte verantwortlich. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen der eingeleiteten Untersuchung hervor, wie die "New York Times" und der Sender CNN unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichten.

Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte.

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Bei dem Angriff am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben fast 170 Schülerinnen getötet worden. Die US-Regierung kündigte daraufhin eine Untersuchung des Vorfalls an. US-Präsident Donald Trump hatte zunächst behauptet, Iran stehe hinter der Attacke.

Berichte: Veraltete Angaben von Geheimdiensten

Der "New York Times" zufolge erstellten Beamte des US-Zentralkommandos die Zielkoordinaten für den Angriff und verwendeten veraltete Angaben von Geheimdiensten. Allerdings hätten die Quellen betont, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handele und wichtige Fragen offen blieben. Dazu zähle auch, warum die veralteten Informationen nicht noch einmal überprüft worden seien.

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Wie CNN berichtete, zeigen Satellitendaten von 2013, dass die Schule und der Stützpunkt der Revolutionsgarden auf demselben Gelände gewesen seien. Bereits auf Aufnahmen von 2016 sei jedoch ein Zaun zwischen den beiden Anwesen zu erkennen. Auf Bildern von Ende 2025 ist demnach zu erkennen, wie sich Menschen auf dem Schulhof befinden und "offensichtlich spielen".

Quelle: dpa
Über den Iran-Krieg berichtete das ZDFheute journal am 11.03.2026 um 22:20 Uhr.

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