US-Arbeitsministerin Chavez-DeRemer tritt zurück

Dritte Ministerin verlässt Regierung:US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer tritt zurück

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Als dritte Frau binnen sieben Wochen verlässt US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer die Regierung von Präsident Donald Trump. Sie werde zurück in die Privatwirtschaft wechseln.

Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer hört zu, während Präsident Donald Trump mit Reportern spricht.

US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer hat ihren Rücktritt erklärt. Damit ist sie die dritte Ministerin, die das Trump-Kabinett innerhalb von wenigen Wochen verlässt.

21.04.2026 | 0:42 min

Die nächste Ministerin scheidet aus dem Kabinett von US-Präsident Donald Trump aus: Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer tritt zurück. "Auch wenn meine Zeit im Dienst der Regierung zu Ende geht, bedeutet das nicht, dass ich aufhören werde, für amerikanische Arbeiterinnen und Arbeiter zu kämpfen", erklärte sie im Onlinedienst X. Sie fügte hinzu, sie werde zurück in die Privatwirtschaft wechseln.

Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, lobte die "phänomenale" Arbeit der Ministerin.

X-Beitrag von Steven Cheung

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Chavez-DeRemers 13-monatige Amtszeit wurde allerdings von einer Reihe von Skandalen überschattet. Sie ist die dritte Ministerin, die binnen weniger Wochen die US-Regierung verlässt.

Amtszeit von Kontroversen überschattet

Zuletzt hatte Chavez-DeRemer sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt gesehen. Hintergrund sind Vorwürfe, sie selbst, ihre Mitarbeiter und Mitglieder ihrer Familie hätten routinemäßig persönliche Nachrichten und Bitten an junge Angestellte geschickt.

Die "New York Times" hatte in der vergangenen Woche berichtet, Chavez-DeRemer und ein ehemaliger stellvertretender Stabschef hätten Mitarbeiter in Textnachrichten aufgefordert, ihnen bei Dienstreisen des Ministeriums Wein zu bringen. Die Arbeitsministerin forderte einige junge Mitarbeiterinnen demnach auf, ihrem Ehemann und ihrem Vater "Aufmerksamkeit" zu schenken.

USA; Washington D.C.: Kristi Noem tätigt eine Aussage vor dem House Judiciary Committee.

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem wurde ebenfalls von Präsident Trump abberufen. Sie soll laut Trump Sonderbotschafterin einer neuen Sicherheitsinitiative werden.

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Die Nachrichten wurden im Rahmen einer Untersuchung der Führung Chavez-DeRemers gesammelt. Diese war als Reaktion auf eine Beschwerde wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens eingeleitet worden. Angestellte beschrieben die Ministerin dabei als von der Arbeit des Ministeriums abgekoppelt. Drei Angestellte reichten außerdem der "New York Times" zufolge Bürgerrechtsbeschwerden ein, in denen sie ein feindseliges Arbeitsumfeld schilderten.

Dritte Ministerin in sieben Wochen

Die kommissarische Nachfolge für Chavez-DeRemer soll ihr bisheriger Stellvertreter Keith Sonderling antreten. Es war zunächst jedoch unklar, wen Trump als permanente Nachfolge im Sinn hat.

Anfang März hatte Trump die umstrittene Heimatschutzministerin Kristi Noem abberufen. Noem war nach der Tötung von zwei US-Bürgern durch Bundeseinsatzkräfte in Minneapolis massiv unter Druck geraten.

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Nach Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte US-Präsident Donald Trump auch Justizministerin Pam Bondi entlassen. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen ordnete die Entwicklungen ein.

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Knapp einen Monat später musste die im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in die Kritik geratene Justizministerin Pam Bondi ihren Posten räumen. Berichten zufolge war Bondi bei Trump unter anderem wegen ihres Umgangs mit den Epstein-Akten in Ungnade gefallen. Zudem war der Präsident demnach frustriert, weil die Justizministerin nicht hart genug gegen seine Widersacher vorgegangen sei.

Quelle: AFP, dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "Arbeitsministerin Chavez-DeRemer tritt zurück" am 21.04.2026 um 08:59 Uhr.

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