Schweiz: Verhandlungen zwischen USA und Iran abgesagt

Für heute geplantes Treffen bei Luzern:Schweiz: Verhandlungen zwischen USA und Iran vorerst abgesagt

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Heute wollten die USA und Iran sich zu Gesprächen in der Schweiz treffen. Nun fallen die Verhandlungen in der Nähe von Luzern vorerst aus. JD Vance hatte bereits abgesagt.

 JD Vance

Die für Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran werden laut Schweizer Regierung "verschoben". US-Vizepräsident Vance hatte seine Reise in die Schweiz bereits zuvor abgesagt.

19.06.2026 | 0:27 min

Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden dem Schweizer Außenministerium zufolge abgesagt. "Die Gespräche auf dem Bürgenstock werden heute nicht wie geplant stattfinden", teilte das Außenministerium in Bern mit. Gründe dafür wurden nicht genannt.

JD Vance hatte Teilnahme abgesagt

Beim Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern sollten die Unterhändler beider Seiten über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandeln. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben bereits ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die im April verkündete Waffenruhe verlängert und unter anderem eine Öffnung der Straße von Hormus vorsieht.

US-Vizepräsident JD Vance hatte seine Teilnahme bereits abgesagt.

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Treffen in Luxusresort unweit von Luzern geplant

Bei inhaltlichen Fragen hat die Schweizer Seite bislang immer auf die beteiligten Parteien verwiesen. Bis zum späten Donnerstagabend hatten sich die Schweizer darauf eingestellt, dass in dem unweit von Luzern gelegenen Luxusresort Bürgenstock zumindest auf technischer Ebene Gespräche beginnen. Ursprünglich waren dort Vertreter der USA und des Irans sowie der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan erwartet worden.

Die Hotelanlage auf dem Berg direkt am Vierwaldstättersee gehört einer Tochterfirma des katarischen Staatsfonds. Die Gäste, die in den Fünf- und Vier-Sterne-Hotels der Anlage Zimmer gebucht hatten, wurden hinaus komplimentiert. Andere Häuser in der Region nahmen sie auf.

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Rahmenabkommen zwischen USA und Iran

US-Präsident Donald Trump und die iranische Seite hatten das Rahmenabkommen am Mittwochabend separat unterschrieben. Es trat nach pakistanischen Angaben mit "sofortiger Wirkung" in Kraft. Die Vereinbarung sieht unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Seeblockade vor. Eine endgültige Vereinbarung, auch zum iranischen Atomprogramm, soll dem Rahmenabkommen zufolge innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden.

Das Rahmenabkommen im Wortlaut















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Quelle: dpa, Reuters
Über das Thema berichtete ZDFheute xpress am 19.06.2026 ab 09 Uhr.

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