Trump zu Deal mit Russland: "Wird eine große Übereinkunft geben"

"Wird eine große Übereinkunft geben":Trump stellt umfassendes Abkommen mit Russland in Aussicht

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Donald Trump stellt nach dem Treffen mit Putins Gesandtem Dmitrijew ein "großes Abkommen" in Aussicht. Es könne nach Worten des US-Präsidenten weit über die Ukraine hinausreichen.

Donald Trump spricht in ein Mikrofon

Trumps Suche nach einem Platz in der Geschichte: Norbert Röttgen warnt bei maybrit illner vor möglichen Deals zulasten der Ukraine und ihrer Partner.

05.11.2026 | 2:07 min

US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew in Washington getroffen. Das sagte er am Donnerstagabend auf eine entsprechende Frage einer Reporterin im Weißen Haus. Details zu den Gesprächsinhalten nannte er nicht, legte aber nahe, dass es ein Abkommen zum Ukraine-Krieg geben werde. "Es wird ein großes Abkommen sein", betonte er.

Es wird mehr als die Ukraine umfassen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa umfassen könnte.

Donald Trump, US-Präsident

Mit Vertretern der Ukraine, die sich ebenfalls in Washington aufhielten, traf sich Trump nach eigenen Angaben nicht. Für den 10. und 11. November sind in Abu Dhabi erste dreiseitige Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine seit Monaten geplant.

Nico Lange per Videocall zugeschaltet

Der Zeitpunkt, über einen Energie-Waffenstillstand zu verhandeln, sei für die Ukraine jetzt, sagt Militärexperte Lange. Es sei sonst unwahrscheinlich, dass noch eine Vereinbarung zustande komme.

05.11.2026 | 24:36 min

Die Vereinigten Staaten sehen sich unter Trump als Vermittler in dem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Einen Durchbruch konnte der Präsident bislang allerdings nicht vorweisen.

Melania Trump wirbt für dauerhafte Waffenruhe

Dmitrijew und die ukrainischen Vertreter waren für eine Veranstaltung von First Lady Melania Trump nach Washington gereist. Diese sprach sich dabei für eine dauerhafte Waffenruhe in der Ukraine aus.

Die First Lady von US-Präsident Donald Trump, Melania Trump, soll eine Feuerpause für die ukrainische Stadt Oleschky ausgehandelt haben.

Laut dem Weißen Haus hat US-First-Lady Melania Trump eine lokale Feuerpause für die ukrainische Stadt Oleschky vermittelt. Sie soll ab 29. Oktober gelten.

23.10.2026 | 1:39 min

Als Vorbild könne die sechstägige Feuerpause in der russisch besetzten Stadt Oleschky dienen, die vergangene Woche von Dienstag bis Sonntag galt. Nach Angaben des Weißen Hauses hatte Melania Trump die Waffenruhe vermittelt; Russland und die Ukraine hatten sich dafür mehrfach bei ihr bedankt.

Gespräche über Sicherheitsgarantien in Brüssel

Parallel zu den Entwicklungen in Washington berieten US-Vertreter in Brüssel mit der Ukraine, der Nato und europäischen Partnern über mögliche Sicherheitsgarantien und eine künftige europäische Sicherheitsarchitektur. Trumps Schwiegersohn und Sondergesandter Jared Kushner sprach von "produktiven und substanziellen Diskussionen" über diese beiden Themenfelder. Ziel sei es, den Sicherheitsbedenken aller Seiten durch Vereinbarungen Rechnung zu tragen, die das Risiko künftiger Konflikte verringerten.

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Kushner betonte zudem, jede Vereinbarung müsse die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit und die unabhängige Entscheidungsfindung jeder Nation uneingeschränkt respektieren. Kein Land dürfe ein Veto-Recht über die souveränen Entscheidungen eines anderen haben. Zugleich erklärte er, die Nato werde weiterhin im Zentrum der kollektiven europäischen Verteidigung stehen.

 Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l) sitzt neben Jan Böhmermann auf einer Couch.

Der ukrainische Präsident Selenskyj ist nach den US-Midterms optimistisch. Die Demokraten seien bei Ukraine-Hilfen "sehr klar", sagt er im exklusiven Interview mit Jan Böhmermann.

05.11.2026 | 8:51 min

Mit Blick auf die für kommende Woche geplanten Gespräche in Abu Dhabi erklärte Kushner, man habe gemeinsam mit den russischen und ukrainischen Vertretern daran gearbeitet, fundierte Vorschläge für möglichst produktive Verhandlungen zu erarbeiten. In dem Dreierformat USA, Russland und Ukraine hatte es zuletzt im Februar in Genf Verhandlungen gegeben, davor zweimal in Abu Dhabi.

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.
Archiv: Ukrainischer Präsident Selenskyj
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Quelle: dpa, Reuters, AFP, AP
Über dieses Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, unter anderem bei "maybrit illner" am 05.11.2026 ab 22:15 Uhr sowie bei ZDFheute live am 05.11.2026 ab 19:45 Uhr.

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