Aussagen während Afrika-Reise:Papst Leo beschwichtigt im Streit mit US-Präsident Trump
Der Papst hat nach dem Wortgefecht mit US-Präsident Trump nun versöhnliche Worte gewählt. Leo XIV. sagte, einige seiner Aussagen in Richtung Trump seien missinterpretiert worden.
Nach seinem weltweiten Friedensappell wurde der Papst mehrfach von US-Präsident Trump verbal attackiert. Das kritisierte Italiens Ministerpräsidentin Meloni. Trump griff sie darauf ebenso an.
16.04.2026 | 2:27 minPapst Leo XIV. hat sich in der Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump um Entspannung bemüht. Die Interpretation mancher seiner Äußerungen sei "nicht in allen Aspekten korrekt" gewesen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seiner Afrika-Reise auf dem Flug nach Angola.
Das wurde so aufgefasst, als wolle ich mit dem Präsidenten debattieren, was aber überhaupt nicht in meiner Absicht ist.
Papst Leo XIV.
Trump und Leo hatten sich zuletzt aus der Distanz ein heftiges Wortgefecht geliefert, was weltweit Schlagzeilen machte.
Papst contra US-Präsident: Leo XIV. und Trump lieferten sich Wortgefecht
Der US-Präsident warf dem Papst nach einer Reihe von Friedensappellen aus dem Vatikan eine "schreckliche" Außenpolitik vor. Kurz darauf stellte er ein KI-Gemälde von sich als Heiland ins Internet. Leo entgegnete: "Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung." Später sprach er - ohne einzelne Politiker beim Namen zu nennen - von einer "Handvoll Tyrannen, die die Welt zerstören". Dies wurde vielfach miteinander in Zusammenhang gebracht.
Bei seinem Kamerun-Besuch sprach sich Papst Leo erneut gegen Kriegstreiberei aus. "Die Welt werde von einer Handvoll Tyrannen zerstört", sagte er.
17.04.2026 | 0:22 minDazu sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche nun im Flugzeug vor Journalisten, die Rede mit dieser Äußerung sei bereits zwei Wochen zuvor vorbereitet worden - "also, bevor der Präsident etwas über mich gesagt hat und die Friedensbotschaft, die ich verbreite".
Leo fügte hinzu: "Viel von dem, was seither geschrieben wurde, war Kommentar auf Kommentar im Versuch zu interpretieren, was gesagt wurde. Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen." Sein Ziel bleibe, eine Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu verbreiten.
US-Präsident Trump eskaliert auf allen Kanälen, mit Drohgebärden und Provokationen gegen Iran und den Papst. Zuhause sinkt die Zustimmung, während die Preise an den Zapfsäulen steigen.
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