9/11-Gedenken: Trump erinnert in Rede an den Mut der Helfer

Gedenkrede im Pentagon:Trump erinnert an den Mut der Helden und Helfer von 9/11

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US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zum 9/11-Gedenken an Schicksale von Opfern und Helfern bei den Anschlägen vor 25 Jahren erinnert. Aktuelle Politik vermied Trump.

Gedenken 11. September

Die USA gedenken der Opfer des 11. September. Die Angriffe auf die Zwillingstürme des Word Trade Centers und das Pentagon jähren sich zum 25. Mal. Die Gedenkfeier bei ZDFheute live.

11.09.2026 | 111:52 min

Bei seiner Rede zum Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September 2001 hat US-Präsident Donald Trump an Opfer, Ersthelfer und ihre Familien erinnert.

Bei einer Veranstaltung im Innenhof des Pentagon in Washington D.C. erzählte Trump etwa die Geschichte der Passagiere des United-Airlines-Flugs 93, die sich gegen die Entführer zur Wehr setzten. Das Flugzeug stürzte nahe der Stadt Shanksville in Pennsylvania ab. Auch an das Schicksal der Feuerwehrkräfte am World Trade Center in New York erinnerte Trump. Er zitierte aus Nachrichten und Gesprächen, die Opfer der Angriffe in ihren letzten Stunden mit ihren Familien teilten.

Bei der Zeremonie im Pentagon wurden die Namen von 184 Menschen vorgetragen, die am 11. September dort ums Leben gekommen waren. Zu jedem Namen wurde eine Glocke geläutet. Auf einer großen Leinwand neben der Bühne wurden Bilder der Opfer gezeigt.

Angehörige des Militärs bei einer öffentlichen Gedenkveranstaltung. Rund 3000 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.

Mit einer zusätzlichen siebten Schweigeminute gedenken die USA heute auch zum ersten Mal den tausenden Opfern mit gesundheitlichen Spätfolgen.

11.09.2026 | 2:08 min

Trump vermied Bezüge zur aktuellen Politik weitgehend

Auffällig war, dass Trump in seiner Rede weitgehend auf Bezüge zur aktuellen Politik verzichtete. Nur in wenigen Sätzen verwies der Präsident auf den laufenden Krieg gegen Iran: "Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird."

"Es war eine Rede, die man von einem amerikanischen Präsidenten erwartet und auch erhofft. Eben keine politische Propaganda auch im Hinblick auf die Wahlen im Herbst", sagt ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen.

Es war eine würdige Rede, dem Anlass heute angemessen.

Elmar Theveßen, ZDF-Korrespondent

Vor allem die Rolle der Nato-Partner bei der Unterstützung der USA nach dem 11. September habe Trump jedoch weggelassen, so Theveßen. "Condolezza Rice hat in ihrer Rede vor dem amerikanischen Präsidenten tatsächlich auch darauf Bezug genommen und daran erinnert, wie wichtig diese Allianz, dieses Bündnis für die Vereinigten Staaten damals war und auch heute noch ist", berichtet Theveßen.

Deutlichere Bezüge zum aktuellen Iran-Krieg machte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei der gleichen Veranstaltung. "In den letzten sechs Monaten haben wir den aktivsten staatlichen Terror-Förderer verwüstet. Unsere Kämpfer haben eine islamische Theokratie, die uns seit einem halben Jahrhundert den Tod wünscht, die an 9/11 gejubelt hat", sagte Hegseth. "Noch immer senden wir Terroristen dorthin, wo sie hingehören: in die Hölle."

ueberlebender

25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 trifft Mima-Reporter Armin Coerper einen Überlebenden des World Trade Centers.

11.09.2026 | 3:09 min

Gedenken an mehreren Orten - auch mit Biden und Obama

Mit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen haben die USA 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer gedacht. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen standen erneut die Orte, die damals angegriffen wurden: das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington sowie ein Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania, auf das ein Flugzeug abgestürzt war.

Am Ground Zero in New York, dem Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers, lasen Angehörige die Namen der Getöteten vor. Sechs Schweigeminuten markierten unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals war anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.

Auch die früheren US-Präsidenten Barack Obama, Joe Biden, Bill Clinton und George W. Bush nahmen an der Gedenkveranstaltung in New York teil.

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:Die Lehren vom 11. September

Globaler Krieg gegen den Terror, das berüchtigte Guantánamo, die Tötung Osama bin Ladens: Die Folgen nach 9/11 sind massiv. Doch werden heute noch die richtigen Lehren gezogen?
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Rauch quillt aus einem der Türme des World Trade Center, während Flammen und Trümmer aus dem zweiten Turm hervorbrechen.
Analyse
Quelle: ZDF
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa ZDFheute live am 11.09.2026 ab 14:07 Uhr.

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