Infektion auf Kreuzfahrtschiff:Hantavirus-Ausbruch: WHO sieht Ende in Sicht
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff ist in den meisten Fällen die Quarantäne und Nachbeobachtung abgeschlossen. Die WHO sieht das Ende des Ausbruchs in Sicht.
Die WHO sieht den Hantavirus-Ausbruch nach einer Kreuzfahrt vor Südamerika weitgehend unter Kontrolle. Neue Fälle wurden zuletzt nicht gemeldet.
29.06.2026 | 0:33 minDer Hantavirus-Ausbruch neigt sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem Ende zu. Das schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Die Lage bleibe stabil.
X-Post von Tedros Adhanom Ghebreyesus
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Alle Kontaktpersonen der beiden Fälle, die in Südafrika identifiziert worden seien, hätten ihre Nachbeobachtungszeit abgeschlossen, ohne dass weitere Fälle gemeldet worden seien. Auch in Spanien und den Niederlanden seien die Quarantäne- und Nachbeobachtungszeiten abgeschlossen.
30 Kontaktpersonen würden noch nachbeobachtet, hieß es weiter. Die Gesamtzahl der Fälle liege weiter bei 13, darunter drei Todesfälle.
Nach einem Hantavirus-Ausbruch warteten die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs tagelang auf Entwarnung. Die Einordnung bei ZDFheute live.
10.05.2026 | 10:09 minAuf Kreuzfahrt mit Hantavirus infiziert
Auf einer in Argentinien begonnenen Kreuzfahrt des Schiffes "Hondius" der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions hatten sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus - konkret mit dem südamerikanischen Andes-Typ des Virus - angesteckt.
Das Andesvirus gilt als einziges Hantavirus, bei dem es vereinzelt auch Mensch-zu-Mensch-Übertragungen geben kann. Üblicherweise werden Hantaviren von Nagetieren übertragen, etwa durch Kotpartikel in aufgewirbeltem Staub.
"Das ist kein Virus, das sich verbreitet", sagt der Präsident des RKI, Lars Schaade zum Vergleich mit dem Coronavirus. "Im Moment sieht es gut aus", alle Kontakte seien ermittelt.
10.05.2026 | 3:23 minSpezielle Sichheitsvorkehrungen für Heimreise
Rund 150 Menschen aus 23 Ländern waren demnach auf der "Hondius". Wegen des Ausbruchs legte das Schiff im Mai an der Insel Teneriffa an, von wo aus die Menschen an Bord unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimatländer kamen.
Schon vor Wochen hatte die WHO das Risiko für die breite Bevölkerung als gering bewertet und bekräftigt, dass keine Gefahr einer großen Ansteckungswelle oder Pandemie bestand.
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