Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Indonesien

Stärke 7,4:Erdbeben erschüttert Indonesien - mindestens eine Tote

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Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 im Osten Indonesiens kam laut den örtlichen Behörden mindestens eine Frau ums Leben. Eine Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben.

Schaulustige versammeln sich, während Polizeibeamte ein beschädigtes Gebäude nach einem Erdbeben in Manado, Nordsulawesi, Indonesien, inspizieren.

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Indonesien erschüttert. Mindestens eine Person wurde durch herabfallende Trümmer getötet. Menschen verließen ihre Häuser, um sich in Sicherheit zu bringen.

02.04.2026 | 0:24 min

Vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi ist es zu einem schweren Erdbeben gekommen. Die Behörden lösten für die Inseln rund um die Molukkensee daraufhin eine Tsunami-Warnung aus, die wenig später aber wieder aufgehoben wurde.

Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 7,4 und ereignete sich in einer relativ geringen Tiefe von 35 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach zwischen dem Norden Sulawesis und den Nord-Molukken, rund 127 Kilometer westnordwestlich der Stadt Ternate.

Die indonesische Such- und Rettungsbehörde berichtete, dass eine 70-jährige Frau im Bezirk Minahasa in Nord-Sulawesi ums Leben kam und ein weiterer Einwohner verletzt wurde.

Messstationen registrieren Tsunamiwellen

Innerhalb von weniger als einer halben Stunde nach dem Beben wurden an mehreren Messstationen Tsunamiwellen registriert, darunter in Bitung mit einer Höhe von 20 Zentimetern und in West-Halmahera mit 30 Zentimetern, wie die Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik in Indonesien mitteilte.

Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum in Honolulu verzeichnete in Davao auf den Philippinen Wellen von fünf Zentimetern Höhe. Etwa drei Stunden nach dem Beben bestand den Angaben zufolge jedoch keine Gefahr für weiter entfernte Regionen.

Nach dem Erdrutsch in Indonesien

In Indonesien starben nach einem Erdrutsch auf der Insel Java im Januar mindestens 34 Menschen.

28.01.2026 | 0:20 min

Leichte Schäden in Nord-Sulawesi

Starke Erschütterungen, die zehn bis 20 Sekunden anhielten, wurden nach Angaben des indonesischen Katastrophenschutzes in Bitung, einer Küstenstadt in der Provinz Nord-Sulawesi, sowie in den umliegenden Gebieten und in der Stadt Ternate in der benachbarten Provinz Nordmolukken gespürt.

Ersten Einschätzungen zufolge entstanden leichte bis mittlere Schäden in Teilen von Ternate. Dort berichteten örtliche Beamte, dass eine Kirche und zwei Häuser beschädigt seien. In Bitung liefen die Schadensbewertungen noch.

"In dieser Phase ist weiterhin Vorsicht geboten, insbesondere für Gemeinschaften entlang der Küste", sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Abdul Muhari.

Nach dem Hauptbeben wurden mindestens zwei Nachbeben registriert. Die Behörden teilten mit, dass keines der Nachbeben ein Tsunamirisiko darstelle, obwohl sie in den betroffenen Gebieten gespürt wurden.

Quelle: AFP, dpa
Über dieses Thema berichtete das ZDF im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 02.04.2026 ab 5:30 Uhr sowie in der ZDFheute Xpress ab 08:00 Uhr.

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