USA setzen Zusatzzölle für China vorerst weiter aus

Trump empfängt Xi in Washington:USA setzen Zusatzzölle für China vorerst weiter aus

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Chinas Präsident Xi Jinping ist zum Staatsbesuch in Washington. Gleich zu Beginn gibt es eine Einigung: Die US-Zusatzzölle auf chinesische Produkte bleiben vorerst ausgesetzt.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump gemeinsam mit Chinas Präsident Xi Jinping und dessen Ehefrau Peng Liyuan.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump empfingen Chinas Staatschef Xi Jinping und dessen Frau Peng Liyuan am Mittwoch in Washington.

Quelle: Alex Brandon / AP

Die von den USA bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut US-Finanzminister Scott Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Das sagte Bessent am Mittwoch (Ortszeit) dem Sender Fox News zu Beginn eines dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington.

"Wir haben heute vereinbart, das sogenannte Busan-Abkommen zu verlängern", sagte Bessent. Im südkoreanischen Busan hatten Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vergangenen Oktober ein Aussetzen hoher zusätzlicher Zölle für China vereinbart.

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Wäre die Einigung ausgelaufen, hätte China zudem Exportkontrollen auf seltene Erden ausgeweitet, die seit ihrer Einführung im April 2025 auch Unternehmen in Europa betreffen.

US-Zölle für China: Aufschub bis 10. Januar

Statt zum 10. November soll der Aufschub nun bis zum 10. Januar gelten, teilte Bessent mit. "Das verschafft uns mehr Zeit, um zu prüfen, was wir auf wirtschaftlicher Ebene tun können."

Der Einigung waren Bessent zufolge mehrere Treffen mit Chinas Vizepremier He Lifeng vorausgegangen. Die chinesische Seite äußerte sich nicht unmittelbar zu dem von Bessent angekündigten Aufschub.

Nach Trumps Amtsübernahme hatte sich der Zollstreit im Frühjahr 2025 deutlich verschärft. Die USA erhöhten ihre Einfuhrzölle auf chinesische Waren schrittweise auf bis zu 145 Prozent. China reagierte mit Gegenzöllen von bis zu 125 Prozent und verhängte Exportkontrollen auf strategisch wichtige Rohstoffe. Im Mai einigten sich beide Seiten in Genf auf eine zunächst 90-tägige Aussetzung und verlängerten die Pause bei weiteren Treffen.

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Xi zu Besuch bei Trump

Der Aufschub kommt zu Beginn von Xis dreitägigem Staatsbesuch in Washington. Xi und seine Ehefrau Peng Liyuan landeten am Mittwochabend (Ortszeit) auf einem Militärflugplatz nahe der US-Hauptstadt. Empfangen wurden sie dort von US-Präsident Donald Trump und seiner Ehefrau Melania.

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Themen der Gespräche dürften neben dem Handelsstreit beider Länder auch die Sicherheit im Umgang mit KI sein. Zudem dürften Trump und Xi auch über globale Konflikte wie den Iran-Krieg und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sprechen.

Für Chinas Staats- und Parteichef ist es die erste USA-Reise seit 2023, als er damals zum Wirtschaftsgipfel Apec nach Kalifornien gereist war und Trumps Vorgänger Joe Biden getroffen hatte. Trump hatte Xi während seines Besuchs in Peking Mitte Mai ins Weiße Haus eingeladen.

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Quelle: dpa
Über den Besuch von Xi Jinpink in den USA berichtete das heute journal update am 24.09.2026 ab 00:30 Uhr.

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