Lufthansa: Piloten-Streik am Donnerstag und Freitag

Aufruf der Vereinigung Cockpit:Piloten-Streik bei Lufthansa am Donnerstag und Freitag

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Bei der Lufthansa steht der nächste Streik der Piloten bevor. Die Vereinigung Cockpit hat die Beschäftigten aufgerufen, am Donnerstag und Freitag die Arbeit niederzulegen.

Streik der Lufthansa-Crews - Frankfurt

12.02.2026, Hessen, Frankfurt/Main: Mehrere Lufthansa Maschinen stehen am Frankfurter Flughafen. Am Donnerstag beginnt ein eintägiger Streik der Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa. Foto: Hannes P. Albert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Quelle: dpa

Passagiere der Lufthansa müssen sich auf den nächsten großen Streik der Piloten einrichten. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat mehr als 5.000 Beschäftigte zu einem 48-Stunden-Streik an diesem Donnerstag und Freitag aufgerufen. Gefährdet sind Starts aus Deutschland der Lufthansa-Kerngesellschaft, der Frachttochter Lufthansa Cargo und erstmals bei der Regionalgesellschaft Lufthansa Cityline.

Zweite Streikwelle in laufender Tarifrunde

In den drei bestreikten Flugbetrieben hatten sich die Piloten in Urabstimmungen für Arbeitskämpfe entschieden. Bei der Gesellschaft Eurowings läuft eine entsprechende Abstimmung am kommenden Montag aus. An dem Streik in der laufenden Woche werden sich die Eurowings-Beschäftigten daher nicht beteiligen. 

Es ist bereits die zweite Streikwelle in der laufenden Tarifauseinandersetzung bei der Lufthansa-Kerngesellschaft. Am 12. Februar hatten die Piloten für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Mehr als 800 Flüge mit rund 100.000 Passagieren fielen aus.

Streik der Lufthansa-Crews - Frankfurt

Mitte Februar gab es bereits einen Warnstreik bei der Lufthansa: Piloten und Kabinenpersonal legten bundesweit die Arbeit nieder. Rund 100.000 Passagiere waren nach Angaben der Airline betroffen.

12.02.2026 | 1:55 min

Keine Streiks auf Flügen nach Nahost

Die VC hatte in der vergangenen Woche wegen der angespannten Situation im Luftverkehr nach Nahost von Streikmaßnahmen abgesehen. Nun sollen Flüge in den arabischen Raum nicht bestreikt werden. Ausdrücklich sind folgende Destinationen vom Arbeitskampf ausgenommen: Ägypten, Aserbaidschan, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Gewerkschaft fordert verbessertes Angebot von der Lufthansa

Hintergrund des Arbeitskampfes sind der Gewerkschaft zufolge ergebnislose Verhandlungen über die Betriebsrenten bei Lufthansa und Lufthansa Cargo. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro liegt weiterhin kein Angebot vor. "Es hilft nicht, wenn die Gegenseite nur Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber nicht über substanzielle Verbesserungen der betrieblichen Altersversorgung sprechen möchte."

Quelle: dpa, AFP, Reuters
Über das Thema berichtete die heute-Sendung am 10.03.2026 ab 19:00 Uhr.

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