Weltgrößter Onlinehändler:Amazon will Arbeitsplätze abbauen - 16.000 Jobs betroffen
Die Amazon-Führung greift erneut zum Rotstift: In den kommenden Monaten sollen 16.000 Stellen gestrichen werden. Man wolle Hierarchiestufen reduzieren und Bürokratie abbauen.
Der US-Onlinehandelsriese Amazon hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. 16.000 Jobs sollen weltweit wegfallen, teilte der Konzern mit.
28.01.2026 | 0:35 minDer weltgrößte Onlinehändler Amazon will in einer zweiten Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten rund 16.000 Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
Stellenstreichungen bei Amazon: Mitarbeiter sollen unterstützt werden
Das Unternehmen werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, erklärte Amazon-Vizepräsidentin Beth Galetti in einem Blogbeitrag. Beschäftigten, die keinen neuen Job innerhalb des Konzerns finden können, werde das Unternehmen Abfindungen und andere Unterstützung für den Übergang anbieten.
Im Oktober meldeten US-Medien, dass Amazon Zehntausende Stellen in der Verwaltung streichen wolle.
28.10.2025 | 0:20 min"Wir haben daran gearbeitet, unsere Organisation zu stärken, indem wir Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut haben", sagte Galetti.
Amazon entließ erst im Oktober 14.000 Mitarbeiter
"Während wir diese Veränderungen vornehmen, werden wir auch weiterhin Personal einstellen und in strategische Bereiche und Funktionen investieren, die für unsere Zukunft von entscheidender Bedeutung sind", fügte sie hinzu.
Mit einer Milliardeninvestition möchte Amazon ein Rechenzentrum in Brandenburg bauen. Damit sollen die in der Cloud gespeicherten Daten nach europäischem Recht geschützt werden.
28.01.2026 | 1:45 minDie Personalkürzung ist die größte bei Amazon seit 2023. Damals strich das Unternehmen 27.000 Stellen. Die jetzt angekündigten Kürzungen folgen auf eine Runde von Stellenstreichungen im Oktober, als Amazon 14.000 Mitarbeiter entließ.
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