Tanken wird teurer - Rohöl und CO2-Preis treiben Kosten

Rohöl und CO2-Preis treiben Kosten:Tanken wird teurer

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Sprit wird wieder teurer: Im Januar legten die Preise deutlich zu, besonders für E10 und Diesel. Wer zu bestimmten Tageszeiten tankt, kann Geld sparen.

Eine Nahaufnahme eines Fahrzeugs. Es wird getankt.

Im Vergleich zum Dezember sind die Preise für Super E10 und Diesel um jeweils 8,6 Cent und 9,4 Cent gestiegen. Die Ursache dafür ist die Erhöhung von Rohölpreisen, die in Dollar gehandelt werden.

03.02.2026 | 0:27 min

Tanken ist im Januar deutlich teurer gewesen als im Vormonat. Superbenzin der Sorte E10 kostete im Schnitt 8,6 Cent mehr, Diesel sogar 9,4 Cent mehr, wie der ADAC mitteilte.

Für einen Liter E10 bezahlten Autofahrer im bundesweiten Monatsdurchschnitt 1,739 Euro, für einen Liter Diesel 1,692 Euro.

E10- und Dieselpreise bereits über Januar-Hoch

Teuerster Tanktag im Januar war für Fahrer von Benzinern der 15. Januar mit 1,749 Euro pro Liter E10. Diesel war am 31. Januar mit 1,718 Euro am teuersten. Billigster Tanktag für beide Kraftstoffe war Neujahr mit 1,709 und 1,658 Euro je Liter.

Im Februar geht es bisher für die Spritpreise weiter nach oben. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags kostete E10 pro Liter 1,752 Euro, Diesel 1,728 Euro. Beide Werte liegen über dem jeweiligen Januar-Hoch.

Ein Tankstutzen an einer Tankstelle in der Tanköffnung eines Fahrzeugs, mit der Aufschrift "Diesel".

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ADAC: Rohöl und CO2-Preis treiben Kosten

Als Hauptursache für den deutlichen Anstieg im Januar sieht der ADAC teureres Rohöl. Dessen Preisanstieg wurde zum Teil aber durch den stärkeren Euro aufgefangen, da Öl in US-Dollar abgerechnet wird.

Zudem dürfte auch die seit Jahresbeginn geltende neue Stufe des CO2-Preises eine Rolle gespielt haben. Früheren Aussagen des Verkehrsclubs zufolge kann sie bis zu drei Cent pro Liter Kraftstoff ausmachen.

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Morgens und abends tanken kann Geld sparen

Zurzeit ist der Preisabstand zwischen Diesel und E10 auffallend gering. Da der Unterschied bei der Besteuerung zugunsten von Diesel gut 20 Cent beträgt, ist er auch an der Zapfsäule im langjährigen Schnitt deutlich höher.

Hier könnten sich Jahreszeit und Kältewelle bemerkbar machen, denn Diesel ist Heizöl sehr ähnlich - eine hohe Heizölnachfrage treibt daher oft auch den Dieselpreis an. Dafür können die Dieselfahrer im Frühjahr auf etwas Entspannung hoffen.

Wer sparen will, sollte nach Erhebungen von ADAC und Bundeskartellamt vor allem abends tanken und die Morgenstunden meiden. Der Preisabstand kann dabei innerhalb eines Tages im zweistelligen Centbereich pro Liter liegen.

Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 03.02.2024 um ... in dem Beitrag "Tanken im Januar deutlich teurer".

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