Tortz Belastungen durch Iran-Krieg:Deutsche Exporte erreichen im Juni Rekordwert
Trotz Iran-Krieg: Die deutschen Exporte sind im Juni auf einen Rekordwert gestiegen - und stützen die schwächelnde Wirtschaft. Zum fünften Mal in Folge legten die Ausfuhren zu.
Trotz Belastungen durch den Iran-Krieg sind die deutschen Exporte im Juni auf einen Rekordwert gewachsen. Laut Statistischem Bundesamt sind die Waren auf einen Wert von 139,3 Milliarden Euro gestiegen.
07.08.2026 | 0:45 minDie deutschen Exporte sind trotz aller Belastungen durch den Iran-Krieg im Juni auf einen Rekordwert gestiegen. Kalender- und saisonbereinigt gingen Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilt. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es ist demnach der höchste je erhobene Monatswert und löst den bisherigen Höchststand von 139,1 Milliarden Euro aus dem September 2022 ab.
Die Exporte sind damit den fünften Monat in Folge gewachsen und erweisen sich als Stütze für die schwächelnde deutsche Wirtschaft.
Importe wachsen stärker als die Exporte
Noch stärker als die Exporte wuchsen die Importe, die seit Mai um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zugelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 8,4 Prozent mehr. Hier hatte es im November 2022 schon einmal einen höheren Wert gegeben. Der Außenhandelsüberschuss ging zurück auf 15,4 Milliarden Euro nach 19,3 Milliarden Euro im Mai.
Pleiten, Pech und Politik? Was nach seichter Unterhaltungsshow klingt, ist für viele deutsche Unternehmen bittere Realität.
11.05.2026 | 44:26 minStabil blieb im Juni das Geschäft mit dem europäischen Ausland, in das 1,3 Prozent höhere Exporte flossen als im Mai. Exporte in Nicht-EU-Staaten verzeichneten ein Mini-Wachstum um 0,3 Prozent, wobei das US-Geschäft deutlich um 14,2 Prozent zurückging. Die USA blieben aber mit einem Volumen von 12,1 Milliarden Euro der wichtigste Einzelabsatzmarkt. Kräftige Zuwächse gab es im Geschäft mit Großbritannien.
Die Exporte nach China gingen um 0,3 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. Dagegen stehen die erneut gewachsenen Importe, die um 9,1 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro zulegten.
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