Wie die Angriffe in Mali auch Russland unter Druck setzen

Angriffe in Mali:Rückschlag für Putins Afrikakorps

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Der russische Präsident Putin. Hinter ihm eine Karte des afrikanischen Kontinens, bei der das Land Mali gelb markiert ist.

Die Angriffe auf die Militärregierung in Mali setzen auch Russland unter Druck. Moskau gilt als wichtiger militärischer Partner. Die Analyse bei ZDFheute live mit Mali‑Experte Ulf Laessing.

Russlands Ziele in Mali: Was die Angriffe auf die Militärregierung in Bamako für Putin und seinen Einfluss in Afrika bedeuten. ZDFheute live analysiert die Lage mit Sahel-Experte Ulf Laessing.

Mali erlebt eine neue Welle der Gewalt: Tuareg‑Rebellen und Dschihadisten haben Ziele der Militärregierung angegriffen und dabei den Verteidigungsminister getötet. Ihr Ziel ist, einen landesweiten Aufstand auszulösen.

Russland unterstützt die Militärregierung in Mali. Dafür sind frühere Wagner-Kämpfer nun als sogenanntes Afrikakorps im Einsatz – eine kontrollierte Einheit des Verteidigungsministeriums. Sie sollen Russlands Einfluss in der Sahel-Region sichern. Putin setzt weiter auf militärische Präsenz in Afrika – obwohl er durch den Krieg gegen die Ukraine stark gebunden ist.

Wie stabil ist die Militärregierung in Mali noch? Welche Folgen hat die Gewalt für die Bevölkerung? Und was bedeutet sie für Russlands Afrikakorps? Darüber spricht Alica Jung bei ZDFheute live mit Ulf Laessing von der Konrad‑Adenauer‑Stiftung.

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