Pressestimmen zum FIFA-Rückzieher: "Demütigend", "peinlich"

Pressestimmen zu Infantinos Rückzieher:"Demütigend", "peinlich", "Vernunft hat gesiegt"

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Die FIFA verwirft den Plan von der Teil-Privatisierung ihrer Turniere. Die internationale Presse atmet auf und spart nicht mit Häme für Präsident Gianni Infantino.

FIFA Präsident Gianni Infantino blickt beim FIFA-Kongress in Vancouver nachdenklich

Mit seinem Plan gescheitert: FIFA-Präsident Gianni Infantino, hier beim FIFA-Kongress in Vancouver im April 2026.

Quelle: Imago / Zuma Press / Ethan Cairns

England

Daily Mail: "FIFA-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef […] hat eine demütigende Niederlage erlitten."

Guardian: "Gianni Infantinos Vorhaben […] ist spektakulär gescheitert."

The Sun: "Infantino erhält eine Lektion: Infantinos verabscheuungswürdiger WM-Plan ist gescheitert [...]. Dem verhassten FIFA-Chef droht die Entlassung." 

Daily Star: "Gianni Infantinos WM-Pläne liegen in Trümmern." 

Mirror: "Gianni Infantino muss gehen. Für den FIFA-Chef gibt es nach seiner brutalen Reaktion auf die WM-Pläne kein Zurück mehr."

Spanien

Marca: "Nach heftiger Kritik aus aller Welt an seinem Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft musste Infantino zurückrudern. Der Druck auf den FIFA-Präsidenten war bereits enorm."

 Gianni Infantino, der FIFA Präsident.

Einen Sturm der Entrüstung hatte Gianni Infantino für seinen Investoren-Plan ausgelöst. Nun zieht der FIFA-Präsident die Notbremse und gibt sein Vorhaben auf.

01.08.2026 | 1:08 min

As: "Ein globaler Rückschlag für den FIFA-Präsidenten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Infantinos abwegige Idee scheitern würde, insbesondere nach dem Rücktritt von Carlos Cordeiro, dem Chefberater der FIFA. Die UEFA führte den Widerstand an - und nun hat Infantino den Kampf verloren."

El País: "Der Fußball mit seinen Millionen von Fans hat über externe Akteure gesiegt, die FIFA hat verloren. Zumindest vorerst ist ihr Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft gescheitert."

Schweiz

Blick: "Infantino kuscht nach Aufstand. Nach heftiger Kritik aus nahezu allen Kontinentalverbänden zieht der FIFA-Präsident seine umstrittenen Milliardenpläne zurück. Ein ungewöhnlicher Rückzieher für den Walliser, der in den vergangenen Jahren seine Vorhaben meist ohne größeren Widerstand durchsetzen konnte."

Frankreich

L'Equipe: "Seit seiner Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes im Jahr 2016 ist Infantinos Position noch nie so stark erschüttert worden. Der Verband steckt nun in einer Krise. Die harte Linie der UEFA - die Drohung mit einem Boykott - gegen seinen Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat die Führung des Weltfußballs destabilisiert."

Le Parisien: "Unter Druck gibt Gianni Infantino seinen Plan für private Investoren in die FIFA auf. Er sah sich massiver Kritik ausgesetzt."

Nasser Al-Khelaifi

Nasser Al-Khelaifi gilt bei der FIFA-Wahl 2027 als möglicher Gegenkandidat für Infantino. ZDF-Reporter Kaben hat aber erfahren, dass dieser kein Interesse habe, "auf den FIFA-Thron zu steigen".

31.07.2026 | 3:18 min

Italien

Gazzetta dello Sport: "Schluss jetzt! Die Vernunft hat gesiegt. Gianni Infantino rudert bei seinem Versuch der Privatisierung des internationalen Fußballs zurück. Dieses Projekt hatte in den letzten Stunden die halbe Welt empört."

Österreich

Krone: "Infantino knickt ein. Abrupte Kehrtwende! FIFA gibt Investorenpläne auf."

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Quelle: Reuters

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Quelle: dpa, sid
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, unter anderem heute Xpress am 01.08.2026 ab 11:55 Uhr.

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