Berichte: FIFA treibt Pläne zur Aufstockung der Fußball-WM voran

Fußball-WM mit 64 Teilnehmern?:Berichte: FIFA arbeitet schon an WM-Aufstockung

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Die FIFA arbeitet offenbar an der Aufstockung der Fußball-WM auf 64 Teilnehmer. Laut Medien will die FIFA die Auswirkungen untersuchen lassen und dafür ein Unternehmen aussuchen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino beim WM-Finale 2026.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will die Fußball-WM auf 64 Teilnehmer ausweiten.

Quelle: action press

Die FIFA treibt die Ausweitung der Fußball-WM auf 64 Mannschaften offenbar voran. Wie unter anderem der "Guardian", ESPN und Sky News mit Verweis auf ihnen vorliegende Dokumente des Weltverbandes berichten, will die FIFA die Auswirkungen einer möglichen Aufstockung untersuchen lassen.

Demnach soll bis zum 14. August ein unabhängiges Unternehmen dafür ausgewählt werden. Dieses Unternehmen habe dann vier Wochen Zeit, um die vorgeschlagene Erweiterung zu analysieren.

Infantino nach Investorenplan in der Kritik

Die Berichte fallen mitten in eine Zeit, in der sich der Weltverband um Präsident Gianni Infantino harscher Kritik für seine Investorenpläne ausgesetzt sieht.

FIFA-Präsident Gianni Infantino vor dem Finale der Fußball-WM 2026.

Nach der UEFA haben auch die Kontinentalverbände aus Asien sowie Nord- und Mittelamerika ihren Widerstand gegen Infatinos Investorenplan bekannt gegeben.

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Der geplante Deal der FIFA sieht vor, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einzuspielen. Als Reaktion droht der europäische Dachverband UEFA sogar mit einem WM-Boykott.

Infantinos Anstoß schon während der WM

Während der WM in den USA, Kanada und Mexiko, die erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wurde, hatte Infantino die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes entfacht.

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Es sei ein Thema, über das man "auf jeden Fall" nach der WM nachdenken solle, sagte der 56-Jährige. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und "nicht nur Europa und Südamerika".

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Südamerikas Verbandspräsident Alejandro Domínguez unterstützt die Idee. Im Gebiet seiner Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción).

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Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen werden. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.

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Quelle: dpa
Über die Fußball-WM berichtete das ZDF bis zum 19.07.2026 täglich in verschiedenen Sendungen.

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