WM 2026 im Liveblog: Ägypten erhebt nach Aus schwere Vorwürfe

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+++ Liveblog zur Fußball-WM +++:"Manipuliertes Spiel": Ägypten erhebt nach Aus Vorwürfe

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Ägypten schäumt nach dem dramatischen WM-Aus gegen Weltmeister Argentinien vor Wut. Trainer Hossam Hassan erhebt schwere Vorwürfe. News rund um die WM im Liveticker.

Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.
Wichtige Meldungen

"Vielleicht wollte man, dass Messi weiter im Rennen bleibt"

Hossam Hassan witterte die große Messi-Verschwörung. Anders konnte sich Ägyptens Nationaltrainer diese für ihn himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht erklären. "Vielleicht wollte man den Weltmeister im Wettbewerb behalten. Vielleicht wollte man, dass Messi weiter im Rennen bleibt", schimpfte Hassan bei BeIN Sports nach dem bitteren 2:3 (1:0) im WM-Achtelfinale gegen Argentinien: "Das war ein manipuliertes Spiel und die ganze Welt hat es gesehen."

"Der Schiedsrichter war unfair und hat die Mühen einer ganzen Nation zunichte gemacht. Der Pokal wird Argentinien geschenkt", wütete Mostafa Ziko, dessen erstes Tor (58.) "aus welchen Gründen auch immer" aberkannt worden war, wie Hassan meinte.


Norwegen-Fan heißt jetzt "Nyland Haaland"

Nach dem historischen Achtelfinal-Triumph der "Wikinger" über Brasilien hat ein Fan seinen Namen geändert - und heißt jetzt nach den Helden des Abends, Torwart Örjan Nyland und Stürmerstar Erling Haaland.

Die ganze Sache sei eine Wette unter Freunden gewesen, berichtete Vidar Nyland Haaland Midttun in der Zeitung Verdens Gang. "Als Norwegen den Job erledigt hatte, hatte ich keine Wahl mehr. Ein Mann, ein Wort - ich musste das einfach durchziehen." Und so klickte er sich in der Nacht auf Montag durch die Seiten des Einwohnermeldeamtes (Skatteetaten). "Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist, seinen Namen zu ändern", sagte er und lachte.

Die Reaktionen? Seine Kumpels in Trondheim hätten es klasse gefunden, berichtete der 26-Jährige, aber: "Meine Mutter hat einfach nur den Kopf geschüttelt, mein Bruder war auch nicht gerade beeindruckt." 

Und ja: Er denke bereits über eine erneute Änderung nach. "Ich kann ja nicht für den Rest meines Lebens so heißen. Ich glaube nicht, dass 'Nyland Haaland' auf meinem Grabstein stehen wird", sagte er und lachte wieder. Die abermalige Änderung wäre tatsächlich möglich: Alle zehn Jahre dürfen Norwegerinnen und Norweger neu wählen.

 


Top-Torjäger liefern sich bei der WM ein Wettschießen

Top-Torjäger liefern sich bei der WM ein Wettschießen

In der Torjägerliste steht bei dieser Weltmeisterschaft die ganze Prominenz vorne. Es gibt Gründe, warum die Goalgetter bis zum WM-Viertelfinale am laufenden Band abliefern.

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Warum Haaland bald die Charts stürmen könnte

Erst Haalands Tore, jetzt auch seine Töne? Der norwegische Superstar sorgt nicht nur auf dem Platz für Schlagzeilen. DJ und Musikproduzent Kygo veröffentlichte einen zehn Jahre alten Rap-Song des Stürmers und hielt damit sein Versprechen. Nachdem Haaland im WM-Achtelfinale gegen Brasilien doppelt traf, brachte Kygo den Remix von „Kygo Jo“ heraus. Im Viertelfinale gegen England darf sich Norwegen nun nicht nur auf Haalands Torjäger-Qualitäten verlassen.

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Rassismus-Vorwürfe: FIFA untersucht Vorfall zwischen Fan und YouTuber

Die FIFA untersucht einen Vorfall zwischen dem Streamer und YouTuber IShowSpeed und einem Fan während des WM-Spiels zwischen Argentinien und Kap Verde. IShowSpeed übertrug die Partie am Freitag per Livestream und war dabei zu hören, wie er einen Fan im Argentinien-Trikot fragte, was dieser über ihn gesagt habe. Der auf Spanisch sprechende Fan schien dem Schwarzen YouTuber demnach zu sagen, er solle "zum Zoo gehen und dort weinen". 

"Die FIFA verurteilt Rassismus, Hass und Diskriminierung in jeder Form aufs Schärfste", erklärte der Fußballverband in einer Stellungnahme. 

Anfragen an IShowSpeed und seine Pressevertreter mit der Bitte um eine Stellungnahme blieben zunächst unbeantwortet. Der 21-jährige US-Amerikaner, hat mehr als 50 Millionen Abonnenten auf YouTube, 45 Millionen Follower auf Instagram und 47 Millionen auf TikTok.


Völler will 2014-Weltmeister beim DFB: "Auch in der Pflicht"

Rudi Völler bleibt Sportdirektor beim DFB und wünscht sich mehrere 2014er-Weltmeister in entscheidender Rolle beim Deutschen Fußball-Bund. "Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können", sagte Völler in einer Medienrunde.

"Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen", sagte der 66-Jährige weiter und forderte: «Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.» Namentlich nannte der Weltmeister von 1990 Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. «Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir», befand Völler, der seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen will. 


Drama pur: Die Schweiz schlägt Kolumbien im Elfmeterschießen

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Die Schweiz hat sich im Elfmeterschießen gegen Kolumbien durchgesetzt und steht erstmals im WM-Viertelfinale. Dort treffen die Eidgenossen auf Superstar Messi und Argentinien.

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Argentinische Tränen und eine ägyptische Tirade

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Atlanta erlebt ein Feuerwerk der Emotionen: Nach Argentiniens Aufholjagd weint Lionel Messi auf dem Platz - und Ägyptens Trainer beklagt die Ungerechtigkeit der Welt.

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Feiern wie beim Triumph 2022: Argentinien jubelt

Die WM-Begeisterung nimmt Argentinien jetzt richtig Fahrt auf. Nach dem dramatischen 3:2-Erfolg der "Albiceleste" im Achtelfinale gegen Ägypten kam es in Buenos Aires und anderen Städten zu spontanen Jubelszenen, die schon ein wenig an den WM-Triumph 2022 erinnerten.

In der Hauptstadt versammelten sich mehrere Tausend Menschen rund um den Obelisken und feierten Lionel Messi und das gesamte Team. Bis in die Abendstunden verwandelten sie die Teile der Innenstadt in eine Partyzone.


Wichtige Meldung

Belgien will Fall Balogun "weiterhin verfolgen"

Der belgische Fußballverband wird den "Fall Balogun" auch nach dem Weiterkommen im WM-Achtelfinale gegen die USA weiter beobachten. Grund dafür seien Bedenken hinsichtlich "Rechtssicherheit, Transparenz, Gleichbehandlung und Fair Play", erklärte der Verband am Dienstag in einer Pressemitteilung. 

Der Verband ist "überzeugt, dass der internationale Fußball ein Disziplinar- und Verwaltungssystem benötigt, das diese Prinzipien und das Fair Play uneingeschränkt wahrt", schrieb der RBFA. Man wolle "jegliche Form von Willkür vermeiden" und fühle sich in diesem Vorgehen "von Millionen von Fans weltweit sowie von vielen anderen Verbänden unterstützt". 

USA: Pochettinos Zukunft unklar

Der Fußball-Verband der USA hat seinen Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit mit Nationaltrainer Mauricio Pochettino bekräftigt. US Soccer bestätigte am Tag nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Belgien (1:4), dass es schon vor dem Turnier "positive Gespräche" über eine Vertragsverlängerung gegeben habe. "Wir waren übereingekommen, diese Gespräche nach einer Phase der Erholung und Reflexion nach der Weltmeisterschaft fortzusetzen", hieß es in einer Mitteilung. 

Pochettino ließ sich nach dem Spiel am Montagabend keine konkreten Aussagen zu seiner Zukunft entlocken. "Jetzt ist nicht der Moment, darüber zu sprechen", sagte der Argentinier. Vielmehr sei "jetzt der Moment, das Turnier zu betrachten, zu bewerten. Wissen Sie, ich bin sicher, dass wir in den nächsten Wochen anfangen können zu reden, falls der US-Verband sprechen möchte…"


Belgiens Onana erleidet Kreuzbandriss

Für Belgiens Mittelfeldspieler Amadou Onana ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Wie der belgische Fußballverband mitteilte, riss sich Onana beim furiosen 4:1 im Achtelfinale gegen die USA das rechte vordere Kreuzband. Der 24-Jährige war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden. 


Wichtige Meldung

Bericht: FIFA prüft Rückkehr russischer Teams

Der Fußball-Weltverband FIFA will nach Informationen des britischen Senders Sky News über die Aufhebung des Teilnahmeverbots für russische Mannschaften beraten. Anlass ist demnach die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler vorerst weitgehend zu beenden.

Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine im März 2022 waren sämtliche russischen Teams von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung trafen die FIFA und auch die Europäische Fußball-Union UEFA.

Messi emotional nach WM-Viertelfinal-Einzug

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Nach einem echten Krimi ist Argentinien ins WM-Viertelfinale eingezogen. Superstar Lionel Messi reagierte nach dem Spiel sehr emotional.

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Ägypten wittert Betrug: "Warum gibt es keine Fairness?"

Nach dem unglücklichen Aus im WM-Achtelfinale hat der ägyptische Fußball-Nationaltrainer Hossam Hassan schwere Vorwürfe erhoben. "Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden", sagte der 59-Jährige nach dem 2:3 (1:0) gegen Titelverteidiger Argentinien und nahm Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich ins Visier. 


"Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt", behauptete Hassan und betonte, man habe ihn im Vorfeld "abgelehnt". Vor allem die spielentscheidende Szene brachte ihn in Rage: "Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden." Nach Ansicht der Ägypter habe es vor dem argentinischen Siegtor durch Enzo Fernández (90.+2) ein Foul an Hamdy Fathy im argentinischen Strafraum gegeben. Außerdem sei seinem Team ein Tor von Mostafa Ziko (58.) "aus welchen Gründen auch immer" aberkannt worden.  
"Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren", ereiferte sich Hassan, "das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, aber warum gibt es keine Fairness im Fußball, im Sport? Wir sind ungerecht behandelt worden."


Einmal in Fahrt, beklagte sich der Coach auch über die Anstoßzeit am Mittag. "Wer ein Spiel für 12.00 Uhr ansetzt, hat nie selbst Fußball gespielt", sagte er, "sollen die Spieler um 7.30 Uhr Mittag essen?" Sein Fazit nach dem WM-Aus: "Viele Dinge sind fragwürdig - auf dem Feld und außerhalb. Das schadet der Glaubwürdigkeit."


Argentinien-Trainer ringt nach furiosem Comeback um Fassung

Der 3:2-Comebacksieg der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen Ägypten hat Trainer Lionel Scaloni sichtlich mitgenommen. Im Interview wenige Minuten nach dem Schlusspfiff rang der Coach um Worte. Tränen standen ihm in den Augen. 
"Ich kann nicht mehr. Tut mir leid. Das ist zu viel. Was für eine Gruppe von Spielern", sagte Scaloni. Dann brach er das Gespräch ganz plötzlich und emotional vollkommen aufgewühlt ab.
Scaloni ist für seine Tränen bekannt - sei es auf Pressekonferenzen beim Wiedersehen mit ehemaligen Wegbegleitern oder auf der Bank. Nur eines macht der frühere Abwehrspieler praktisch nie: richtig jubeln.


Manzambi fällt gegen Kolumbien aus

Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien auf ihren Shootingstar Johan Manzambi verzichten. Der 20-Jährige vom SC Freiburg zog sich im Abschlusstraining eine Knieprellung zu und ist in der Partie am Dienstag (22.00 Uhr MESZ/ARD) nicht einsatzbereit sein.


Wichtige Meldung

Rudi Völler bleibt Sportdirektor beim DFB

Rudi Völler bleibt Sportdirektor beim DFB

Rudi Völler wird Sportdirektor beim DFB bleiben. Er soll nach dem neuerlichen WM-Debakel beim Neuaufbau des deutschen Fußballs helfen.

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Klose telefonierte mit Messi: "Sehr bewegend"

"Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend", erklärte Miroslav Klose in einem Talk seines Klubs des 1. FC Nürnberg. 

Es sei das erste Mal, dass Klose und Messi abseits des Platzes gesprochen haben. "Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot", sagte der 48 Jahre alte Klose laut Clubmitteilung. 


Gigantischer WM-Pokal aus Lego

Hingucker in Manhattan: Am Rockefeller Center in New York steht jetzt ein über acht Meter hoher WM-Pokal, gebaut aus mehr als 1,3 Millionen Lego-Steinen. Der Pokal ist ganze 4,2 Tonnen schwer.

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Quelle: dpa, sid, Reuters
Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.

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  3. Fußbälle der Marke adidas liegen auf einem Fußballrasen am 10.10.2025.
    FAQ

    Turnier in USA, Kanada und Mexiko:Tickets, Zeiten, Spielorte: Alles Wichtige

    von Ralf Lorenzen
    mit Video2:13

  4. sportstudio live: FIFA Fußball-WM 2026

    Alle Spiele, alle Tore:Highlight-Videos und Livestreams


Alle Spiele, alle Tore der Fußball-WM 2026

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