Dobrindt warnt vor Kapern angekündigter "Gen Z"-Proteste

"Linksextremismus verstärkt zurück":Dobrindt warnt vor Kapern angekündigter "Gen Z"-Proteste

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Dobrindt sieht die Gefahr, dass die angekündigten "Gen Z"-Proteste von linksextremistischen Kräften gekapert werden könnten. Es gebe ein tägliches Monitoring, so der Innenminister.

Alexander Dobrindt

Bundesinnenminister Dobrindt mahnt zu Wachsamkeit, wie sich extremistische Kräfte im Rahmen der angekündigten Proteste am 31.10. einbringen.

21.10.2026 | 0:44 min

Angesichts der für den 31. Oktober in deutschen Städten geplanten Proteste junger Menschen warnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor einer möglichen Einflussnahme linksextremistischer Kräfte. Dobrindt sagte dem ZDF:

Es gibt auch in Deutschland eine extremistische Szene und wir haben in der Vergangenheit auch erlebt, dass ausländische Mitglieder von extremistischen Szenen nach Deutschland kommen, um an Protesten teilzunehmen.

Alexander Dobrindt, CSU

Darauf habe man einen Fokus. Es gebe ein tägliches Monitoring sowie eine Gefährdungsbeurteilung, die fortlaufend aktualisiert werde, so Dobrindt. "Dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten in Abstimmung mit Ländern, mit dem Bund, mit den Sicherheitsbehörden. Man muss wachsam sein."

Grundsätzlich unterscheide man sehr klar zwischen Schülerdemonstrationen und dem, was gewaltbereite Extremisten bereit seien, auf die Straße zu bringen.

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Dobrindt warnt vor Kapern der Proteste

Dobrindt warnte insbesondere vor dem Kapern der Proteste durch linksextreme Kräfte. "Wir merken ja, dass der Linksextremismus verstärkt zurück ist, nicht nur bei unseren Partnerländern, sondern auch in Deutschland."

Deswegen lege man einen besonderen Fokus darauf, was im Netz passiere und wie sich die linksextremistische Szene organisiere und vorbereite. "All das haben wir zurzeit auch ganz besonders im Fokus, um entsprechend darauf reagieren zu können", so Dobrindt weiter.

SGS Slomka Demesmay

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18.10.2026 | 4:37 min

Protestaufrufe am 31. Oktober

Das Bündnis "Gen Z regelt" ruft für den 31. Oktober zu Demonstrationen in insgesamt 21 Städten auf - darunter in Berlin, Hamburg, München und Köln. Die Initiative fordert nach eigenen Angaben unter anderem mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit, bezahlbares Leben und die Abschaffung der Wehrpflicht.

Zudem verlangt die Initiative mehr Mitsprache junger Menschen bei politischen Entscheidungen. In ihrem Aufruf verwies sie auch auf die Jugendproteste unter anderem in Frankreich.

Quelle: ZDF, mit Material von dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute in dem Beitrag "Dobrindt warnt vor extremistischen Einflüssen" am 21.10.2026 um 17:25 Uhr.

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