Merkel-Porträt Ahnengalerie des Kanzleramts präsentiert

Von bislang eher unbekanntem Künstler:Merkel-Porträt im Bundeskanzleramt präsentiert

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Fünf Jahre nach ihrem Ausscheiden als Bundeskanzlerin hält Angela Merkels Porträt Einzug in der Ahnengalerie des Bundeskanzleramts. Die Altkanzlerin hat dazu gemischte Gefühle.

Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (links) und der deutsch-französische Künstler Jeremie Queyras (rechts) stehen neben seinem Gemälde „Porträt der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel“ anlässlich dessen Enthüllung im Bode-Museum in Berlin.

Das Porträt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel für die Galerie im Kanzleramt ist fertig und enthüllt. Drei Monate lang wird es im Bode-Museum ausgestellt, bevor es dauerhaft ins Kanzleramt kommt.

30.06.2026 | 0:32 min

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt einen festen Platz in der Ahnengalerie des Bundeskanzleramts: Im Berliner Bode-Museum präsentierte der deutsch-französische Maler Jérémy Queyras am Dienstag ihr Porträt, das seinen endgültigen Platz im Kanzleramt finden soll.

Queyras und Merkel enthüllten das zunächst hinter einem Tuch verborgene Gemälde gemeinsam - unter großem Applaus des Publikums, zu dem auch Merkels Mann Joachim Sauer gehörte.

Merkel: "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird"

Zunächst soll das Merkel-Porträt noch bis zum 4. Oktober im Bode-Museum für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Danach wechselt es in die Porträtgalerie des Bundeskanzleramts. Dort hängen die gemalten Bildnisse aller deutschen Bundeskanzler.

Merkel begegnet der Ehrung mit gemischten Gefühlen. "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird", sagte die 71-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" in einem vergangene Woche veröffentlichten Interview. Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen:

Da häng' ich dann eben.

Angela Merkel über ihr Porträt in der Ahnengalerie des Bundeskanzleramts

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Künstler Queyras bewarb sich bereits vor vier Jahren bei Merkel

Merkel stand laut "Zeit" monatelang Modell für das Gemälde des bisher eher unbekannten Künstlers Queyras. Der 28-Jährige habe die ehemalige Bundeskanzlerin seit Sommer vergangenen Jahres immer wieder getroffen und sie in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert.

Wie Merkel der "Zeit" sagte, hatte sich Queyras 2022 informell bei ihr beworben, das Porträt malen zu dürfen. Erst im Juni 2025, nach einer ersten Begegnung, habe sie sich für den Maler entschieden.

Queyras wuchs dem Bericht zufolge in Freiburg auf, studierte Kunst in London und Paris und ist für den Porträt-Auftrag nach Berlin gezogen.

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Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete die heute-Sendung um 19 Uhr am 30.06.2026.

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