Dresden: Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch

81. Jahrestag der Bombardierung:Dresden: Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch

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Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg sind etwa 2.000 Rechtsextreme aufmarschiert. Der Gegenprotest war stärker. Zu direkten Konfrontationen kam es nicht.

Polizisten stehen Demonstrierenden einer linken Kundgebung in Dresden gegenüber, die gegen einen angekündigten rechtsextremen Aufmarsch zum Jahrestag der Bombardierung protestieren.

In Dresden kam es vor einer Demonstration von Rechtsextremisten zu Zwischenfällen mit linksextremen Gruppen. Die rechte Szene instrumentalisierte den 81. Jahrestag der Bombardierung für sich.

14.02.2026 | 0:19 min

Viele Menschen haben in Dresden gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg protestiert. An mehreren Stellen trafen die beiden Lager in Sicht- und Hörweite aufeinander, zu direkten Konfrontationen kam es aber nicht.

Protest gegen rechtsextremen "Trauermarsch"

Dem Aufmarsch der Rechtsextremen mit schätzungsweise 2.000 Teilnehmern stellten sich etwa 3.000 Gegendemonstranten entgegen. Die Polizei nannte keine offiziellen Zahlen.

Bereits am Vormittag begann der Gegenprotest mit drei Demonstrationszügen, die zur zentralen Kundgebung im Stadtzentrum führten. Weitere Versammlungen bildeten sich entlang der Strecke des rechtsextremen "Trauermarschs", der am Nachmittag etwa anderthalb Stunden durch die Innenstadt zog. Die rechte Abschlusskundgebung wurde ebenfalls von lautstarkem Protest begleitet.

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Polizei räumt Sitzblockaden

Gegendemonstranten versuchten vorab, die Strecke mit Sitzblockaden zu blockieren. Dort kam es zu Gerangel mit der Polizei. Bei der Räumung der Strecke verwendeten die Beamten laut Polizeiangaben Pfefferspray.

Demonstranten versuchten demnach mehrfach, Sperren zu durchbrechen. Dabei seien Polizisten attackiert und verletzt worden, hieß es. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet - dabei ging es um Landfriedensbruch in drei Fällen und Angriffe auf Polizeibeamte.

Bei den Teilnehmern des rechtsextremen "Trauermarschs" stellte die Polizei in neun Fällen Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie gegen die von der Stadt erlassene Allgemeinverfügung fest. Unter anderem hatten Teilnehmer Pfefferspray bei sich. In einem weiteren Fall wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

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Die Luftangriffe werden regelmäßig von Rechtsextremen instrumentalisiert, um die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren.

Quelle: dpa
Über dieses Thema berichteten die heute-Nachrichten am 14.02.2026 um 19:00 Uhr.

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