Iran-Krieg:Revolutionsgarden: Greifen an, bis Ruhe an der Küste herrscht
Die neue Welle an gegenseitigen Angriffen zwischen Iran und den USA rollt weiter. Nun kündigten die Revolutionsgarden an, weitere Attacken auf die Region auszuüben.
Iranische Medien melden US-Angriffe auf Brücken, einen Flughafen und einen Bahnhof. Teheran droht mit Vergeltungsschlägen auf US-Verbündete in der Golfregion.
17.07.2026 | 0:20 minIran will seine eigenen Angriffe in der Region fortführen, bis Attacken auf den Süden des Landes aufhören. Man werde weiter aus dem ganzen Iran angreifen, bis Ruhe an der eigenen Küste einkehre, schrieb der Kommandeur der Luftstreitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden in einer Stellungnahme, die die Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete.
In den vergangenen Tagen hatten US-Angriffe auf Ziele an der iranischen Küste am Persischen Golf zugenommen. Iran reagierte seinerseits mit Beschuss auf Ziele in der Region. Dabei seien auch Ziele in Jordanien, Syrien und dem Irak anvisiert worden, hieß es in iranischen Medien. Der Golfstaat Kuwait etwa berichtete von Schäden an einem Elektrizitätswerk.
Die USA haben erneut Iran angegriffen. "Die Absicht ist, Iran weiter unter Druck zu setzen", sagt ZDF-Korrespondent David Sauer.
16.07.2026 | 2:42 minIran-Krieg: USA attackieren Infrastruktur
Bei neuen massiven Angriffen auf Iran haben die USA nach Medienberichten auch Infrastruktur beschädigt. Bis zum frühen Freitagmorgen (MESZ) bombardierte das US-Militär eine Reihe von Zielen. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen.
Iran unterstützt Terrorgruppen und Milizen im Nahen und Mittleren Osten. Viele arabische Staaten arbeiten eng mit den USA zusammen. Wer steht wo in der Krisenregion?
10.06.2026 | 1:19 minIrans UN-Botschafter hatte erklärt, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende "militärische Ziele" mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung.
Der Iran-Krieg belastet viele Chemiefirmen in Deutschland durch hohe Energiepreise und unsichere Lieferketten. Einige profitieren jedoch von steigender Nachfrage und Vorratskäufen.
16.07.2026 | 0:40 minWeißes Haus: Iran will weiterhin Abkommen mit den USA
Nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt ist Teheran weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert. "Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Leavitt in Washington. Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele in Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. US-Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife, erklärte die Sprecherin.
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