Straße von Hormus:US-Seeblockade in Kraft: Angriffe auf Iran gehen weiter
Im Machtkampf mit Teheran um die Straße von Hormus blockiert das US-Militär erneut iranische Häfen und Küstengebiete. Zudem gibt es wieder heftige Angriffe auf Ziele in Iran.
Die USA und Iran greifen sich erneut gegenseitig an. Erst kürzlich hatte Trump das Rahmenabkommen für hinfällig erklärt. Wie lange kann er den Krieg noch fortführen? Die Analyse bei ZDFheute live
13.07.2026 | 23:37 minDas US-Militär hat eine Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt und erneut Ziele in Iran attackiert. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) teilte mit, am Dienstag um 15 Uhr US-Ostküstenzeit (21 Uhr MESZ) habe eine neue Angriffswelle begonnen und eine Stunde später sei die Seeblockade in der Straße von Hormus wieder aufgenommen worden.
"Derzeit sind mehr als 20 Kriegsschiffe der US-Marine und Hunderte von Militärflugzeugen im gesamten Nahen Osten im Einsatz", so Centcom auf der Social-Media-Plattform X.
X-Beitrag von Centcom
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Die USA hatten die Blockade erstmals Mitte April verhängt und sie dann Mitte Juni nach der Unterzeichnung eines vorläufigen Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran wieder aufgehoben. Dadurch sollte der Schiffsverkehr durch die für den Ölhandel so wichtigen Meerenge wieder anlaufen.
Die USA haben erneut Ziele in Iran angegriffen. Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen. Trump bleibt wechselhaft bei seinen Ideen für die Straße von Hormus.
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Die Vereinbarung sollte darüber hinaus zu einer dauerhaften Beendigung des Krieges führen und sah eine Frist von 60 Tagen vor, um die Details auszuhandeln. Dazu gehörte auch eine Einigung über das iranische Atomprogramm.
Doch die Gespräche sind ins Stocken geraten und der Konflikt um die Meerenge hat sich zuletzt immer weiter verschärft. Iran griff Schiffe in der Straße von Hormus an, die über nicht von Teheran genehmigte Routen fuhren.
Die USA attackierten daraufhin wieder Ziele in Iran, das wiederum aus Vergeltung mit den USA verbündete Golfstaaten angriff. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin am Montag eine Wiederaufnahme der Blockade an.
Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran scheinen endgültig gescheitert. Wird überhaupt noch verhandelt? ZDF-Korrespondent David Sauer mit einer Einordnung.
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Zunächst teilte er auch mit, die USA wollten für den Schutz von Schiffen bei der Fahrt durch die Straße von Hormus künftig eine Gebühr erheben: 20 Prozent des Wertes der Ladung, um "alle Kosten zu decken, die für die Gewährleistung von Sicherheit und Schutz erforderlich" seien.
Am Dienstag ruderte Trump dann aber zurück und schrieb auf seiner Plattform Truth Social, statt der Gebühren werde es Handels- und Investitionsabkommen mit den Golfstaaten geben. Diese Investitionen würden massiv sein, versprach Trump.
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