Neue Attacken und Seeblockade:Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur
Kommt Iran nicht an den Verhandlungstisch, will Donald Trump Kraftwerke und Brücken zerstören. Die USA flogen in der Nacht wieder heftige Angriffe - und die sollen weitergehen.
Die USA greifen weiterhin Ziele in Iran an und haben die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder aufgenommen. Iran meldete Angriffe auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten.
15.07.2026 | 1:28 minUS-Präsident Donald Trump hat Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an.
Irans Streitkräfte feuerten daraufhin wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien. Das US-Militär hatte am Dienstag eine Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt und erneut Ziele in Iran attackiert.
Die USA greifen weiterhin Ziele in Iran an und haben die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder aufgenommen. Iran meldete Angriffe auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten.
15.07.2026 | 1:28 minTrump wollte schon im April Brücken und Kraftwerke zerstören
"Derzeit sind mehr als 20 Kriegsschiffe der US-Marine und Hunderte von Militärflugzeugen im gesamten Nahen Osten im Einsatz", hieß es vom US-Regionalkommando Centcom auf der Social-Media-Plattform X.
X-Beitrag von Centcom
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Iranischen Staatsmedien zufolge wurde bei den Angriffen auch zivile Infrastruktur getroffen. In der südwestlichen Provinz Chusestan wurde demnach unter anderem ein Weizensilo getroffen. In der westlichen Provinz Ilam bombardierte das US-Militär den Berichten zufolge eine Mineralwasserfabrik. Regierungsangaben zufolge kamen bei den Angriffen im Süden in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen ums Leben, 260 weitere wurden verletzt.
Das Hin und Her der US-Regierung beim Iran-Krieg belaste die Weltwirtschaft, sagt ZDF-Korrespondent David Sauer. Doch im Inland erkläre die Administration ihr Verhalten kaum.
15.07.2026 | 2:01 minTrump hatte Iran bereits im April mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke gedroht, die Drohungen vor Ablauf seines damaligen Ultimatums jedoch zurückgenommen. Damals wollte der US-Präsident Teheran dazu bewegen, die für den globalen Energiehandel wichtige und von Iran blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen. Kurze Zeit später einigten sich die Kriegsparteien dann auf eine zweiwöchige Waffenruhe.
Die USA haben erneut Ziele in Iran angegriffen. Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen. Trump bleibt wechselhaft bei seinen Ideen für die Straße von Hormus.
14.07.2026 | 1:35 minUSA gegen Iran: Immer wieder Eskalationen
Die Vereinbarung sollte darüber hinaus zu einer dauerhaften Beendigung des Krieges führen und sah eine Frist von 60 Tagen vor, um die Details auszuhandeln. Dazu gehörte auch eine Einigung über das iranische Atomprogramm.
Doch die Gespräche gerieten ins Stocken und der Konflikt um die Meerenge verschärfte sich zuletzt immer weiter. Iran griff Schiffe in der Straße von Hormus an, die über nicht von Teheran genehmigte Routen fuhren. Die USA attackierten daraufhin wieder Ziele in Iran, das wiederum aus Vergeltung mit den USA verbündete Golfstaaten angriff.
Die USA und Iran greifen sich erneut gegenseitig an. Erst kürzlich hatte Trump das Rahmenabkommen für hinfällig erklärt. Wie lange kann er den Krieg noch fortführen? Die Analyse bei ZDFheute live
13.07.2026 | 23:37 minTrump kündigt Handels- und Investitionsabkommen an
In dieser Woche teilte Donald Trump mit, die USA wollten für den Schutz von Schiffen bei der Fahrt durch die Straße von Hormus künftig eine Gebühr erheben: 20 Prozent des Wertes der Ladung, um "alle Kosten zu decken, die für die Gewährleistung von Sicherheit und Schutz erforderlich" seien.
Am Dienstag ruderte Trump dann aber zurück und schrieb auf seiner Plattform Truth Social, statt der Gebühren werde es Handels- und Investitionsabkommen mit den Golfstaaten geben. Diese Investitionen würden massiv sein, versprach Trump.
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