Zusammenstoß zweier Lokalbahnen:Sorge um Schwerverletzte bei Zugunglück in Dänemark
Bei einem Zusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind mindestens 17 Personen verletzt worden - fünf davon schwer. Die Ursachen des Unglücks sind laut Polizei noch unklar.
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind Berichten zufolge mindestens 17 Menschen verletzt worden. Das Unglück ereignete sich rund 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen.
23.04.2026 | 0:21 minBeim Zusammenstoß zweier Lokalbahnen nördlich der dänischen Hauptstadt Kopenhagen sind mindestens 17 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand. Weitere zwölf Personen hätten leichtere Verletzungen erlitten, hieß es.
Die Zahlen könnten sich aber noch ändern, sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal bei einer Pressekonferenz: "Wir haben noch keinen genauen Überblick darüber. Bei so einem Unglück werden Menschen herumgeschleudert und können sich auf viele unterschiedliche Weisen verletzen."
Die Züge waren am Donnerstagmorgen auf der Bahnstrecke zwischen den Orten Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal kollidiert.
Wir können noch nichts zum Hintergrund des Unglücks sagen.
Polizeikommissar Morten Pedersen
Pedersen ergänzte auf der Pressekonferenz: "Wir holen jetzt alle möglichen Informationen zum Unfallhergang ein, es wird jede Menge Ermittlungen geben."
Im Schweizer Kanton Wallis war nach einem Lawinenabgang ein Regionalexpress entgleist. Fünf Menschen wurden verletzt – die Bahnstrecke soll bis Mitte Februar gesperrt bleiben.
16.02.2026 | 0:21 minZahlreiche Rettungsdienste im Einsatz
Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort, außerdem gab es ein großes Polizeiaufgebot. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, um Patienten ins Krankenhaus zu bringen, so der Sprecher.
Glücklicherweise sei niemand in den Zügen eingeklemmt worden. In dem Ort Hillerød wurde ein Krisenzentrum für die Fahrgäste und ihre Angehörigen eingerichtet.
Auf dem Weg von Kopenhagen nach Sonderborg ist im Dezember in Dänemark ein Zug entgleist. Bei dem Unglück kam ein Mensch ums Leben, weitere wurden verletzt.
16.08.2025 | 0:24 minSchweden steht Dänemark zur Seite
Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bot dem Nachbarland Unterstützung an. "Ich habe mich heute Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und schwedische Hilfe im Umgang mit dem tragischen Zugunglück angeboten", sagte Kristersson der schwedischen Nachrichtenagentur TT.
Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, sagte dem Fernsehsender DR, sie stehe unter Schock. "Es darf nicht passieren, dass zwei Züge zusammenstoßen. Das ist schockierend und wir müssen sichergehen, dass es nie wieder passiert."
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