Winterwetter: DWD warnt weiter vor Glätte in Deutschland

Einschränkungen durch Winterwetter:Von Hamburg bis Bayern: DWD warnt weiter vor Glätte

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Schnee, Eis und gefrierender Regen sorgen weiter für Probleme. Der Deutsche Wetterdienst warnt in vielen Regionen vor Glätte und Einschränkungen im Straßen‑ und Bahnverkehr.

Scheinwerfer von Autos spiegeln sich auf einer vereisten Fahrbahn bei winterlichen Straßenverhältnissen am Abend

Schnee und Regen haben heute Morgen den Berufsverkehr ausgebremst. Fußgänger müssen sich auf glatte Wege einstellen. Auch im Bahnverkehr kommt es weiterhin zu Ausfällen.

27.01.2026 | 2:55 min

Das Wetter bleibt in Teilen Deutschlands winterlich. "Mit Ausnahme des Westens und Südwestens ist Deutschland in ein winterlich weißes Kleid gehüllt", sagte Meteorologe Marcel Schmid vom Deutschen Wetterdienst DWD in Offenbach.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Abend und in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis. Das würde abermals erhebliche Verkehrsprobleme mit sich bringen.

Lokomotiven im Bahnhof, die von Schnee bedeckt sind.

Schnee und Glatteis behindern in Teilen Deutschlands den Berufsverkehr. Deutschlandweit ereigneten sich auf Fahrbahnen zahlreiche Unfälle. Einige Strecken mussten gesperrt werden.

27.01.2026 | 0:59 min

Glatteisgefahr nimmt am Abend wieder zu

Besonders betroffen sind den Angaben zufolge die westlichen und südwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-Württembergs. Dort könne gefrierender Regen oder Sprühregen Straßen und Wege spiegelglatt machen.

Auch in anderen Landesteilen kann es durch überfrierende Nässe glatt werden. Der DWD warnt deshalb vor erhöhter Rutschgefahr im Straßenverkehr und für Fußgänger. Im Nord- und Südosten Deutschlands soll es dagegen überwiegend trocken bleiben.

Auf den Straßen ist also wieder erhöhte Vorsicht geboten.

Marcel Schmid, Meteorologe

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Am Mittwoch folgen laut dem Wetterdienst dann weitere Niederschläge. Diese fallen im Westen und Südwesten im Tiefland als Regen. Sonst gibt es mitunter mehrere Zentimeter Neuschnee, vor allem am Nachmittag und Abend vom Schwarzwald bis ins Allgäu. Im Nord- und Südosten bekommt man von alledem nichts mit. Dort bleibt es meist trocken.

Das Wetter am Mittwoch 28.01.2026

So wird das Wetter am Mittwoch.

Quelle: ZDF

Am Donnerstag fallen den Prognosen zufolge in der Südwesthälfte weitere Niederschläge - in tiefen Lagen des Westens und Südwestens als Regen oder Schneeregen, sonst als Schnee. Dann sind neuerlich um fünf, lokal auch um zehn Zentimeter Neuschnee möglich. In der Nordosthälfte bleibt es überwiegend niederschlagsfrei.

Lage bei der Bahn normalisiert sich

Zu kämpfen haben zurzeit noch die Deutsche Bahn sowie die Verkehrsbetriebe in Berlin. Nach Weichenstörungen, vereisten Oberleitungen und Schneeverwehungen habe sich die Lage "erheblich verbessert", sagte ein Bahnsprecher am Dienstag.

Seit dem Morgen fahren demnach auch wieder Fernverkehrszüge in Richtung Ostsee - allerdings noch mit großen Einschränkungen.

Zwei Autos fahren auf einer verschneiten Straße entlang.

Die chaotischen Wetterbedingungen haben bereits am Montag für erhebliche Störungen im Bahn- und Straßenverkehr gesorgt. Das Video zeigt unter anderem Bilder der vielen Blechschäden.

26.01.2026 | 1:38 min

Mit Blick auf die Warnungen vor Glätte und gefrierendem Regen schrieb die Bahn:

Das kann zu Vereisungen von Weichen und Oberleitungen führen und den Bahnverkehr vorübergehend beeinträchtigen.

Mitteilung Deutsche Bahn

Straßenbahnverkehr in Berlin

Der Straßenbahnverkehr in Berlin läuft wieder an. Die Oberleitungen und teils auch Gleise der Straßenbahnen in der Hauptstadt waren in der Nacht zu Montag innerhalb kürzester Zeit und flächendeckend eingefroren - eine Situation, die laut BVG seit Jahrzehnten nicht mehr auftrat. Daraufhin war der Straßenbahnverkehr eingestellt worden.

Hier warnt der DWD vor Schnee

ZDFheute Infografik

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Solange sich die Temperaturen kaum über null Grad bewegen, bildet sich immer wieder neues Eis. Die Enteisung der Oberleitungen dauert daher an.

Mitteilung Berliner Verkehrsbetriebe

Mitarbeitende der BVG hatten rund um die Uhr gearbeitet, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Fahrzeuge, die die Oberleitungen enteisen, waren im Einsatz. Trotzdem muss weiterhin mit Einschränkungen gerechnet werden.

Wintereinbruch über Deutschland

In vielen Teilen Deutschlands fiel über Nacht zu Montag viel Schnee. Besonders der Nordosten und Süden sind betroffen. In zahlreichen Städten lag der öffentliche Nahverkehr lahm.

26.01.2026 | 6:03 min

Viele Schulen in Franken geschlossen

Kein Eis, dafür aber Schneemassen haben in Franken zudem am Dienstag für erhebliche Behinderungen gesorgt. Der Nahverkehr war stark eingeschränkt. In mehreren Städten und Landkreisen blieben die Schulen geschlossen.

In Nürnberg rückte die Feuerwehr zu einem Jugendhotel aus, in dem mehrere Schulklassen untergebracht waren. Mehrere Bäume hatten sich unter den Schneemassen gefährlich in Richtung des Dachs geneigt und drohten abzubrechen. Die Bäume wurden daraufhin "abgetragen", wie es von der Feuerwehr Nürnberg hieß.

Unruhige Nacht und schwieriger Berufsverkehr

Bereits in der Nacht und am Morgen hatten Schnee und Eis vielerorts für schwierige Bedingungen gesorgt. Fußgänger und Pendler mussten sich auf glatte Wege einstellen, regional gab es Verkehrsbehinderungen. Es kam zu zahlreichen Glätteunfällen, größere Unglücke blieben jedoch aus. Dennoch wurden Menschen leicht verletzt. Auf einigen Autobahnabschnitten blieben nach starkem Schneefall Lastwagen liegen und blockierten die Fahrbahnen - etwa auf der A5 bei Gießen.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 27.01.2026 in mehreren Sendungen, etwa im ZDF Mittagsmagazin ab 11:58 Uhr.

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