"Smile" auf dem Weg ins All:Esa-Mission zur Erforschung von Sonnenwinden gestartet
Die Esa hat ihre "Smile"-Mission gestartet. Die Forscher erhoffen sich Erkenntnisse über die Magnetosphäre um die Erde sowie über die Wirkung von Sonnenwinden.
Die Raumfahrtagentur ESA erforscht mit einem Satelliten das Weltraumwetter. Der Satellit "Smile" startete an Bord einer Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana.
19.05.2026 | 0:21 minWie genau reagiert das magnetische Schutzschild der Erde auf Weltraumwetter? Um diese Frage zu beantworten, schickt die europäische Raumfahrtagentur Esa die "Smile"-Mission ins Weltall. Der Satellit hob am frühen Morgen an Bord einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. "Smile" soll sowohl Sonnenwinde und energiereiche Ausbrüche der Sonne abbilden als auch die Reaktion des dynamischen Schutzschildes der Erde. Unter anderem sind Deutschland, Österreich, die Schweiz und China an dem Projekt beteiligt.
"Smile"-Mission: Wie lösen Sonnenwinde Polarlichter aus?
Die Mission soll das Verständnis des Schutzschildes verbessern und erstmals Position, Form und Ausdehnung der Magnetosphäre als Ganzes darstellen. Auch darüber, wie Sonnenwinde Polarlichter und Stürme auslösen, erhoffen sich Forscherinnen und Forscher ein umfassendes Bild.
Die Trägerrakete Ariane 6 der European Space Agency (Esa) soll Europas unabhängigen Zugang zum All sichern und Satelliten transportieren. Doch im globalen Raumfahrt-Wettlauf liegt Europa zurück.
27.04.2026 | 18:20 min"Smile" hat insgesamt vier Instrumente an Bord. Mit einer Röntgenkamera soll die sonst nicht sichtbare Magnetosphäre abgebildet werden. Eine Ultraviolettkamera kann mehr als drei Tage am Stück Polarlichter erfassen. Ein Magnetometer zeichnet das Magnetfeld auf und ein Ionenspektrometer nimmt die Energie und Einfallsrichtung von Sonnenwind-Partikeln auf.
Nach ihrem Flug um den Mond ist die Artemis-2-Crew zurück auf der Erde. ZDFheute live zeigt die Landung und spricht mit den Esa-Astronauten Maurer und Gerst über eine neue Ära der Raumfahrt.
11.04.2026 | 28:57 minDaten der Esa-Mission wohl erst in Monaten verfügbar
Die Rakete bringt den Flugkörper zunächst einmal in eine erdnahe Umlaufbahn in einer Höhe von etwa 700 Kilometern. Durch mehrere Schübe soll der Satellit dann schließlich in seinen Zielorbit kommen: eine elliptische Umlaufbahn, die zwischen 5.000 und 121.000 Kilometer von der Erde entfernt ist. Bis erste wissenschaftliche Daten der dreijährigen Mission verfügbar sind, dürfte es mehrere Monate dauern.
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