Nach schweren Unwettern:Sizilien: Stadt durch Erdrutsch bedroht
Im Norden Italiens kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Unwettern. Auf Sizilien ist die Stadt Niscemi von einem aktiven Erdrutsch bedroht.
In der sizilianischen Stadt Niscemi ist nach heftigen Regenfällen die Erde auf vier Kilometern abgerutscht. Rund 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Weitere Abbrüche bedrohen die Stadt.
27.01.2026 | 0:29 minNach schweren Unwettern auf Sizilien hat sich in einer Stadt ein massiver Erdrutsch gebildet. Seit dem Wochenende sackt der Boden in Teilen des Gebiets von Niscemi im Süden der Mittelmeerinsel ab. Ein Teil der Stadt steht regelrecht am Abgrund und droht abzurutschen. Mehr als 1.500 Menschen mussten nach Angaben der Behörden aus ihren Häusern evakuiert werden.
Unwetter in Italien und auf Sizilien
Sizilien war in den vergangenen Tagen von Unwettern mit starken Regenfällen heimgesucht worden. Auch Sardinien und der Süden des italienischen Festlandes waren betroffen. Nach Angaben der Behörden wird der Schaden nur für Sizilien auf 1,5 Milliarden Euro beziffert. Am Montag hatte die Regierung in Rom für die betroffenen Regionen den Unwetternotstand ausgerufen.
Im Süden Italiens und auf Sizilien sorgte Zyklon „Harry“ für Sturmfluten und Überschwemmungen.
22.01.2026 | 1:46 minSizilien: Erdrutsch in Niscemi "voll aktiv"
Besonders dramatisch ist die Situation wegen des Erdrutsches in Niscemi. Der Chef des italienischen Zivilschutzes, Fabio Ciciliano, sagte bei einem Besuch der Stadt:
Der Erdrutsch ist voll aktiv, und die Lage ist kritisch.
Fabio Ciciliano, Chef des italienischen Zivilschutzes
Es gebe Wohnhäuser, die nicht mehr wiederhergestellt werden könnten. Für die betroffenen Bewohner müsse ein Plan zur Umsiedlung erarbeitet werden.
Auch in Indonesien kam es am Wochenende zu einem Erdrutsch nach schweren Regenfällen.
24.01.2026 | 0:13 minDer sich konstant weiter bewegende Erdrutsch hat sich nämlich mitten in einem Wohngebiet gebildet. Auf Bildern ist zu sehen, wie Wohnhäuser direkt am Abhang stehen. Eine vier Kilometer lange Front droht abzusinken. Bereits abgesunkene Teile des Gebiets aus Schlamm und Geröll bewegen sich inzwischen seit dem Wochenende immer weiter über Hänge in der Gegend.
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