Mehrere Verletzte:Niedersachsen: Auto fährt in Menschengruppe - kein Anschlag
In Neustadt am Rübenberge ist am späten Montagabend ein Auto in eine Gruppe von Menschen gefahren. Die Polizei schoss auf den Wagen, konnte den oder die Täter aber nicht stoppen.
Ein Auto ist gezielt in eine Menschengruppe gefahren. Polizeibeamte, die in der Nähe waren, beschossen das Auto, um es anzuhalten. Die Täter fliehen zu Fuß. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.
27.10.2026 | 0:38 minNachdem im Neustadt am Rübenberge, Niedersachsen, ein Auto in eine Menschengruppe gefahren ist, geht die Polizei davon aus, dass es sich nicht um einen Anschlag gehandelt hat. Es sei zu vermuten, dass der oder die Täter und die Menschen aus der Gruppe sich kannten, teilte die Polizei in Hannover am Dienstag mit. Vier bis fünf Betroffene wurden leicht bis schwer verletzt und kamen in Krankenhäuser, Lebensgefahr bestand demnach nicht.
Polizeibeamte, die wegen einer Verkehrskontrolle in der Nähe waren, beschossen das Auto, um es anzuhalten.
Tatverdächtige lassen Auto zurück
Die Tatverdächtigen, deren Anzahl ebenfalls zunächst unklar war, flohen zu Fuß und ließen den Wagen zurück. Die Fahndung nach ihnen blieb zunächst erfolglos, wie die Sprecherin sagte. Ein dpa-Reporter sprach von mehreren Autos mit Beschädigungen, platten Reifen, einer zerstörten Heckscheibe und Einschusslöchern.
Die Hintergründe des Vorfalls vom späten Montagabend waren unklar, allerdings gehen die Ermittler nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die Beteiligten sich kannten. Die mutmaßlichen Täter hätten sich die Menschengruppe wohl gezielt ausgesucht, nicht wahllos, sagte die Sprecherin. "Der Tathergang und die genauen Tatbeteiligungen sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen", sagte sie. Die Ermittlungen dauerten an, auch die Spurensicherung gehe weiter.
Im Mai war ein Auto in der Leipziger Innenstadt in eine Menschengruppe gefahren. Dabei gab es nach Angaben der Stadt zwei Tote und mehrere Verletzte.
04.05.2026 | 14:55 minGroßeinsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst
In der Nähe des Tatorts beim Schützenplatz in Neustadt lief gerade eine Verkehrskontrolle mit Unbeteiligten, so bekamen die Beamten nach den Worten der Sprecherin den Vorfall kurz vor Mitternacht direkt mit. Um das Auto zu stoppen, hätten sie dann entschieden, auf den Wagen zu schießen.
Nach Angaben des Reporters war es ein Großeinsatz für die Polizei, aber auch für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Polizei war mit zahlreichen und teils schwer bewaffneten Kräften im Einsatz, auch ein Polizeihubschrauber war dabei. Der Tatort wurde abgesperrt, um Spuren zu sichern.
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