Spanien: Mindestens 30 Tote bei Zugkollision nahe Provinz Toledo

Hochgeschwindigkeitszüge nahe Toledo:Mindestens 30 Tote bei Zugkollision in Spanien

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In Spanien sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Nach Angaben einer Sprecherin der Regionalregierung seien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Zusammenprall zweier Züge in der Provinz Toledo, aufgenommen am 28.10.2026

Bei einem Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo melden Medien Tote und Verletzte.

Quelle: epa | ISMAEL HERRERO

Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge sind in Spanien mehrere Menschen verletzt worden. Das teilte der Notdienst 112 mit. Nach Angaben einer Sprecherin der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Zwei Waggons von einem der Züge stürzten nach Informationen des Fernsehsenders RTVE einen Bahndamm hinunter. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen, wie der spanische Bahnnetzbetreiber Adif mitteilte. Die Ursache des Zusammenstoßes war zunächst unklar.

Ein Foto vom 19. Januar 2026 zeigt einen der beiden Züge, die am Vortag in Adamuz in Südspanien entgleist waren und dabei mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt haben.

Bereits im Januar waren in Spanien Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Damals hatte die Regierung Staatstrauer angekündigt und Aufklärung versprochen.

20.01.2026 | 2:19 min

Der Unfall ereignete sich Medienberichten zufolge kurz vor 9 Uhr etwa 150 Kilometer südlich von Madrid, zwischen den Gemeinden Urda und Orgaz in der zentralspanischen Provinz Toledo. Ein Hochgeschwindigkeitszug habe einen anderen von hinten gerammt, als beide in Richtung Süden nach Andalusien unterwegs gewesen seien, hieß es aus Adif-Kreisen. Einer der Züge gehört dem staatlichen Bahnunternehmen Renfe, der andere dem privaten Anbieter Iryo.

Unfall weckt Erinnerungen an schweres Zugunglück vom Januar

"Bestürzt über das schwere Zugunglück in Toledo", schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X. Er sprach den Betroffenen und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Der Unfall weckt Erinnerungen an das schwere Zugunglück vom Januar dieses Jahres bei Adamuz in Andalusien.

Zugunglück Spanien

In Spanien ist die Verunsicherung unter Bahnfahrenden nach dem schweren Zugunglück vor zwei Wochen groß. Die Ursache ist weiterhin unklar. Die Angehörigen und Freunde der Opfer fordern Konsequenzen.

03.02.2026 | 2:25 min

Damals entgleiste ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug und stieß mit einem entgegenkommenden Zug von Renfe zusammen. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen ums Leben, mehr als 150 wurden verletzt.

Quelle: Reuters, dpa

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