Erdrutsch in Italien: Zwei Tote - darunter ein Deutscher

Nach tagelangem Starkregen im Nordosten:Erdrutsch in Italien: Zwei Tote - darunter ein Deutscher

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Heftiger Regen hat in Norditalien einen Erdrutsch ausgelöst. Zwei Menschen starben, darunter ein Deutscher. Der Mann hatte offenbar versucht, seine Nachbarin zu warnen.

Erdrutsch in Brazzano di Cormons (Italien), aufgenommen am 17.11.2025

In Italien sind bei einem Erdrutsch zwei Menschen gestorben, offenbar ein 32 Jahre alter Deutscher und eine 83-Jährige. Der Mann soll versucht haben, der Frau zu helfen.

18.11.2025 | 0:25 min

In Norditalien sind bei einem nächtlichen Erdrutsch zwei Menschen ums Leben gekommen - darunter ein 32-jähriger Deutscher. Der Erdrutsch ereignete sich in der Gemeinde Brazzano di Cormons nahe Triest, nachdem heftiger Starkregen große Mengen Schlamm und Wasser über das Dorf gespült hatte.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden drei Häuser vollständig verschüttet. Am Morgen fanden die Einsatzkräfte in einem der Gebäude die Leiche einer 83-jährigen Frau, deren Haus von einer Schlammlawine getroffen worden war. Bereits zuvor war der Leichnam des deutschen Mannes entdeckt worden, der seit einigen Monaten in dem Ort lebte.

Deutscher wollte offenbar Nachbarin warnen

Ersten Ermittlungen zufolge hatte sich der Deutsche zunächst in Sicherheit bringen können, war dann aber offenbar zurückgekehrt, um seine Nachbarin zu warnen. Dabei wurde er von einer weiteren Schlammlawine erfasst.

Die Frau, bei der es sich um die 83-Jährige handelte, war in ihrem Haus eingeschlossen worden. Nach stundenlangen Bergungsarbeiten konnten die Rettungskräfte beide Opfer nur noch tot bergen.

Anhaltender Regen: Vollgelaufene Keller, Straßen unter Wasser

Nach italienischen Medienberichten stammte der 32-Jährige aus Bayern. Er hatte im Februar in dem kleinen Ort, den er zuvor mehrfach besucht hatte, ein Restaurant eröffnet.

In der Region hatte es in den vergangenen Tagen anhaltend und heftig geregnet. Zahlreiche Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll, Teile des örtlichen Flusses traten über die Ufer. Laut Feuerwehr ist Brazzano di Cormons eine der am stärksten betroffenen Gemeinden im Nordosten Italiens.

Quelle: dpa, AFP
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